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Francesco Friedrich war in Sigulda auch im Vierer nicht zu schlagen
Francesco Friedrich landete auf Platz drei © Getty Images
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Johannes Lochner und Francesco Friedrich fahren im Viererbob-Weltcup in Lake Placid aufs Podest. Der Sieg geht jedoch erneut an einen Kanadier.

Angeführt von Johannes Lochner haben die deutschen Viererbobs für einen versöhnlichen Abschluss ihrer ersten Weltcup-Station in Lake Placid gesorgt.

Der 29 Jahre alte Ex-Weltmeister holte am Sonntag auf der schwierigen US-Bahn den zweiten Rang und musste sich nur dem starken Kanadier Justin Kripps geschlagen geben. Olympiasieger Francesco Friedrich überzeugte als Dritter und half, den Samstag zu vergessen: Da hatten die Deutschen im großen Schlitten geschlossen das Podest verpasst.

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Am Sonntag zeigten Lochner und Friedrich sowohl am Start als auch in der Bahn überzeugende Leistungen, den Unterschied zu Kripps machte wohl vor allem das Material. Der Kanadier hatte schon am Samstag gewonnen und holte auch im zweiten Rennen die entscheidenden Zehntelsekunden im unteren Teil der Eisrinne.

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Spies: "Viel Arbeit wartet auf uns"

"Es war wichtig, wieder auf dem Treppchen zu stehen", sagte Bundestrainer René Spies: "Aber wir waren im Materialsektor chancenlos, da wartet viel Arbeit auf uns mit Blick auf die WM 2021 auf dieser Bahn und mit Blick auf Olympia 2022. Es ist gut, so etwas zu sehen, damit wir alle aufwachen und die richtigen Entscheidungen treffen."

Bei den Frauen war am Samstag auch der zweite Sieg des Winters an die zweimalige Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada gegangen, die seit dieser Saison für die USA startet. Hinter der 34-Jährigen beeindruckte Kim Kalicki (Wiesbaden), die in ihrem zweiten Weltcup-Rennen zum zweiten Mal auf das Podest fuhr.

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Beim Saison-Auftakt vor einer Woche ebenfalls in Lake Placid waren bei den Männern lediglich zwei Zweierbob-Rennen ausgetragen worden, Lochner und Friedrich holten die beiden ersten Siege. Dass der Doppel-Weltcup im Vierer nun ohne deutschen Gewinner über die Bühne ging, kommt nicht völlig überraschend.

Auf der Bahn im US-Bundesstaat New York tun sich die deutschen Schlitten grundsätzlich etwas schwerer, zudem sind die internationalen Kräfteverhältnisse im Vierer deutlich ausgeglichener als im Zweier. Im kleinen Schlitten dominiert Friedrich seit Jahren nach Belieben. Die WM findet in diesem Winter auf seiner Heimbahn im sächsischen Altenberg (17. Februar bis 1. März) statt.

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