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Christoph Hafer wurde bei der EM in Sigulda Vierter
Christoph Hafer wurde bei der EM in Sigulda Vierter © Getty Images
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Für die deutschen Bobpiloten bleibt bei der EM im lettischen Sigulda nur Blech. Christoph Hafer landet als bester Deutscher hinter den Medaillenrängen.

In Abwesenheit des Dominators Francesco Friedrich sind die deutschen Bob-Piloten bei der EM im lettischen Sigulda an einer Medaille vorbeigefahren.

Christoph Hafer belegte beim Sieg des Lokalmatadors Oskars Kibermanis als bester Deutscher den vierten Rang. Friedrich hatte nach seinem vorzeitigem Triumph im Gesamtweltcup am Samstag die Heimreise angetreten, um sich gezielter auf die anstehende Heim-WM in Altenberg vorzubereiten.

Nico Walther (Oberbärenburg) und Johannes Lochner (Stuttgart) hatten sogar auf beide Rennen beim Weltcup-Finale, bei dem gleichzeitig die EM-Medaillen verteilt wurden, verzichtet. Das verschaffte Hafer die Chance. Nach dem guten dritten Rang nach dem ersten Lauf fiel er mit Anschieber Christian Hammers noch auf den vierten Platz zurück. Max Illmann (Oberbärenburg) belegte mit Eric Strauss den drittletzten Platz.

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Am Vortag hatte Friedrich (Oberbärenburg) mit Anschieber Martin Grothkopp als Zweiter hinter Lokalmatador Kibermanis den Gewinn der Kristallkugel perfekt gemacht. Friedrich gewann vier der acht Zweier-Rennen des Winters, wie schon 2017 und 2019 war er über die Saison damit der konstanteste Fahrer im Weltcup.

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Der Ausnahmeathlet aus Oberbärenburg ist Olympiasieger, Weltmeister und Gesamtweltcupsieger im Zweier und im Vierer, er dürfte auf seiner Hausbahn kaum zu schlagen sein. Im kleinen Schlitten winkt der sechste WM-Titel in Serie, das hat in der Geschichte des Bobsports noch niemand geschafft.

Friedrichs härteste Rivalen im Osterzgebirge dürften aus dem eigenen Lager kommen. Walther kennt die Bahn ebenfalls bestens, Lochner ist neben Kibermanis der einzige, der Friedrich in diesem Winter im Zweier geschlagen hat.

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