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Bob-Rekordweltmeister Francesco Friedrich hat eine perfekte Generalprobe für seine Heim-WM gefeiert.

Bob-Rekordweltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat eine perfekte Generalprobe für seine Heim-WM gefeiert und erneut die Gesamtweltcups im Zweier und Vierer gewonnen. Der 30-Jährige feierte auch beim Weltcup-Finale am Wochenende in Innsbruck-Igls einen Doppelsieg: Dem elften Erfolg im Zweier am Samstag folgte am Sonntag der vierte Triumph im Vierer. Damit bleibt es für Friedrich bei einer einzigen Saisonniederlage.

"Francesco ist mit seiner Mannschaft in der Form seines Lebens. Wir hoffen, dass er das über die WM hinaus auch Richtung Olympia 2022 konservieren kann", sagte Bundestrainer Rene Spies.

Die Kristallkugel für den beständigsten Piloten des Winters gewann er im Zweier zum vierten Mal, im Vierer ist der Sachse zum dritten Mal bester Weltcup-Starter des Winters. Beide Gesamtsiege waren ihm schon vor den abschließenden Rennen nur noch theoretisch zu nehmen.

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"Wir waren am Start sehr dominant", sagte Friedrich mit Blick auf den Vierer am Sonntag: "Aber wenn die Gegner da näherkommen, wird es sehr eng. Wir haben auch mit Blick auf das Material also noch Aufgaben, die wir bis zur WM lösen müssen."

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Er gewann am Sonntag vor dem Österreicher Benjamin Maier und Justin Kripps aus Kanada. Beide waren schon in den vergangenen Wochen erste Verfolger des Sachsen und dürfen auch mit Blick auf die WM in Altenberg auf Medaillen hoffen. Ex-Weltmeister Johannes Lochner (Stuttgart) wurde Vierter, er beendet auch die Weltcup-Saison auf Gesamtrang vier.

Insgesamt besser lief es für Lochner im Zweier. Zwar sprang am Samstag in Igls nur Platz fünf heraus, der 30-Jährige ist im Klassement aber Gesamtzweiter und kann sich zudem trösten: Er ist der einzige Pilot, der Friedrich in diesem Winter geschlagen hat. Von 16 Weltcups gingen 15 an den Sachsen, nur im Dezember auf der ersten Station in Igls setzte sich Lochner im Zweier durch.

Aus Österreich geht es nun gleich weiter zur WM nach Altenberg, ab dem 5. Februar spricht in seiner sächsischen Heimat alles für Friedrichs nächsten Machtbeweis. Schon bei der WM an gleicher Stelle im Vorjahr hatte er die Titel im Zweier und Vierer geholt.

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