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Fabian Rießle feierte in Klingenthal einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg
Fabian Rießle feierte in Klingenthal einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg © Getty Images
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Fabian Rießle holt sich in Klingenthal souverän den Sieg. Eric Frenzel verpasst das Podest dagegen denkbar knapp. Johannes Rydzek stürzt kurz vor dem Ziel.

Kombinations-Olympiasieger Fabian Rießle hat in Klingenthal einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg gefeiert. Der 27 Jahre alte Schwarzwälder setzte sich souverän mit 12,2 Sekunden Vorsprung auf den Finnen Eero Hirvonen durch, nachdem er erstmals in seiner Karriere bereits den Sprungdurchgang gewonnen hatte.

"Ich war schon ziemlich aufgeregt, weil ich zum ersten Mal nach dem Springen geführt habe", sagte Rießle in der ARD, "aber als der Vorsprung stabil blieb, war das dann beruhigend." Bei seinem dritten Saison- und achten Karrieresieg war Rießle nach einem Sprung auf 139,5 m mit 21 Sekunden Polster in den 10-km-Skilanglauf gegangen und hielt seine Verfolger sicher auf Distanz.

Dritter wurde der japanische Gesamtweltcup-Führende Akito Watabe (+22,1). Eric Frenzel verpasste als Vierter (+23,8) das Podest knapp. Johannes Rydzek, wie Frenzel Doppel-Olympiasieger von Pyeongchang, musste sich nach einem Sturz kurz vor Schluss mit Platz sechs (+43,9) begnügen. Vinzenz Geiger, der die olympische Goldstaffel komplettiert hatte, wurde Zehnter.

Im Gesamtweltcup führt Watabe bei noch drei ausstehenden Rennen mit 1235 Punkten vor dem Norweger Jan Schmid (1033) und Rießle (897). Bereits am Sonntag kann der Japaner im zweiten Einzelrennen von Klingenthal seinen ersten Gewinn der Kristallkugel perfekt machen und nach fünf Siegen vor Frenzel die Vorherrschaft des Sachsen beenden. Dazu muss Watabe vor Schmid ins Ziel kommen.

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