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NORDIC-COMBINED-WC-MEN
NORDIC-COMBINED-WC-MEN © Getty Images
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In der Nordischen Kombination in Ramsau kommt es beim Sprung eines Norwegers zu einem Eklat. Die deutschen Athleten sind in Lauerstellung.

Die Kombinations-Olympiasieger Johannes Rydzek und Fabian Rießle sind im letzten Weltcup-Rennen des Jahres auf das Podium gelaufen, haben aber den ersten deutschen Einzelsieg des WM-Winters verspielt.

In Ramsau am Dachstein ließen sich Rydzek und Rießle im Schlusssprint trotz glänzender Ausgangsposition vom alten Rivalen Jörgen Graabak aus Norwegen düpieren und belegten die Plätze zwei und drei. 

Vinzenz Geiger als Fünfter und Terence Weber (Geyer) als Siebter sorgten für ein starkes deutsches Mannschaftsergebnis. Der fünfmalige Gesamtweltcupsieger Eric Frenzel kam nach einem schwachen Springen nicht über Platz 18 hinaus. Am Samstag hatten Rießle und Rydzek Platz drei und vier belegt.

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Schanzen-Panne bei Norweger

Für große Aufregung hatte zuvor ein völlig verunglückter Sprung des Weltcup-Führenden Jarl Magnus Riiber (Norwegen) gesorgt, der am Samstag seinen vierten Sieg in Folge gefeiert hatte. Unmittelbar vor Riiber, der als letzter Starter springen sollte, waren große Teile der Anlaufspur weggebrochen.

Nach notdürftigen Ausbesserungsarbeiten wurde der beste Springer der Kombinierer die Schanze herabgelassen, vermied nur knapp einen Sturz und kam nur auf Platz 43. Es folgten heftige Proteste der Norweger, die aber letztlich wirkungslos blieben. Zum Laufen trat Riiber nicht mehr an.

Weiter geht es bei den Kombinierern am 5. und 6. Januar im estnischen Otepää, danach geht es in die heiße Vorbereitungsphase auf die WM in der Kombi-Hochburg Seefeld (16. Februar bis 3. März).  

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