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Vinzenz Geiger landete in Schonach nur auf Rang vier
Vinzenz Geiger landete in Schonach nur auf Rang vier © Getty Images
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Kombinierer Vinzenz Geiger hat beim Weltcup-Heimspiel in Schonach nach einer furiosen Aufholjagd das Podest knapp verpasst.

Beim österreichischen Doppelsieg durch Bernhard Gruber und Lukas Greiderer landete der Team-Olympiasieger im Kampf um den Schwarzwaldpokal auf Rang vier. Weltmeister Jarl Magnus Riiber musste das ÖSV-Duo kurz vor dem Ziel ziehen lassen und wurde Dritter.

Geiger war nach einem guten Sprung mit 43 Sekunden Rückstand als Zehnter in die Loipe gegangen, wo er viel Boden gut machte. Zum Podest fehlten am Ende aber 13,7 Sekunden.

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"Es fühlt sich gut an, es war extrem schwierig. Es hat nicht mehr ganz nach vorne gereicht, Platz vier ist aber auch perfekt. Es kam am Schluss noch ein kleiner Schub, den musste ich ausnutzen. Ich hatte ja nichts zu verlieren", sagte Geiger im ZDF.

Lokalmatador Manuel Faißt als Sechster und Olympiasieger Johannes Rydzek als Siebter rundeten das gute deutsche Ergebnis ab, Fabian Rießle wurde Elfter. "Vier unter den ersten Elf, das kann sich sehen lassen, da bin ich stolz und zufrieden", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Doppelsieg für Österreich

Ganz vorne sorgten der 36 Jahre alte Gruber und Greiderer für den ersten ÖSV-Doppelsieg seit mehr als acht Jahren. Am 8 Januar 2011 hatten Felix Gottwald und Mario Stecher ebenfalls in Schonach triumphiert. Dominator Riiber verpasste dagegen seinen zwölften Saisonsieg, mit dem er den Rekord des Finnen Hannu Manninen aus der Saison 2005/06 eingestellt hätte.

Die letzte Chance dazu bietet sich am Sonntag im letzten Wettkampf des Winters.

Terence Weber, nach dem Springen als Dritter noch bester Deutscher, musste sich am Ende mit dem 22. Platz begnügen. Weltmeister Eric Frenzel ist in Schonach wegen einer Erkältung nicht am Start.

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