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Nach dem springen liegt das Deutschland-Duo auf Rang 4
Nach dem springen liegt das Deutschland-Duo auf Rang 4 © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
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Auf Eric Frenzel und Fabian Rießle wartet im letzten Kombinations-Wettbewerb der WM in Oberstdorf im Kampf um die Medaillen ein Kraftakt.

Auf Rekord-Weltmeister Eric Frenzel (Geyer) und Fabian Rießle (Breitnau) wartet im letzten Kombinations-Wettbewerb der WM in Oberstdorf im Kampf um die Medaillen ein Kraftakt. Im Springen des Teamsprints kam das Duo auf den vierten Platz und geht mit 1:12 Minuten Rückstand auf die führenden Japaner Akito Watabe und Ryota Yamamoto in den abschließenden Skilanglauf über 2x7,5 km ab 15.00 Uhr (ZDF).

Auf Platz zwei liegen die Österreicher Johannes Lamparter/Lukas Greiderer (+2 Sekunden). Dritter sind die Norweger Jarl Magnus Riiber, der in Oberstdorf bereits zweimal Gold und einmal Silber geholt hat, und Espen Andersen (+34 Sekunden).

"Die Ausgangsposition ist leider nicht optimal", sagte Sprungtrainer Heinz Kuttin im ZDF. Frenzel sprang von der Großschanze auf 132,0 m, Rießle ließ allerdings nur 123,0 m folgen. "Der war leider gar nicht mal so gut, der war nix. Jetzt müssen wir uns im Laufen reinhauen", sagte Rießle. Österreichs Jungstar Lamparter, am Donnerstag mit erst 19 Jahren der zweitjüngste Kombinations-Weltmeister der Geschichte, segelte sogar auf 140,5 m.

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Für die deutschen Kombinierer, die bislang nur die Staffel-Medaille auf dem Konto haben, ist der Teamsprint die finale Chance, die erste WM ohne Titel seit 2009 und das schlechteste Abschneiden seit 1999 abzuwenden. Bei den vorangegangenen drei Weltmeisterschaften hatte der DSV acht von zwölf Titeln gewonnen.

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