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Julia Taubitz gewann den Weltcup in Sigulda
Julia Taubitz gewann den Weltcup in Sigulda © Getty Images
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Sigulda - Julia Taubitz gelingt beim Rodel-Weltcup in Sigulda ihr vierter Sieg in dieser Saison. Die deutschen Doppelsitzer verpassen dagegen den Platz ganz oben.

Rodlerin Julia Taubitz hat ihren vierten Saisonsieg gefeiert und damit einen Big Point im Kampf um ihren ersten Triumph im Gesamtweltcup gelandet.

Die Vizeweltmeisterin gewann am Samstag im lettischen Sigulda vor ihrer Hauptkonkurrentin Tatjana Iwanowa aus Russland. Die Lettin Eliza Cauce fuhr auf ihrer Hausbahn als Dritte erstmals in diesem Winter aufs Podest.

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Im Klassement hat Spitzenreiterin Iwanowa jetzt nur noch 17 Zähler Vorsprung auf die Zweitplatzierte Taubitz. Mit dem Sprint in Sigulda am Sonntag sowie den Weltcups in Oberhof, Winterberg und am Königssee werden in diesem Winter noch viermal Punkte vergeben. Auf der Zielgeraden der Saison genießt Taubitz also dreimal in Folge einen Heimvorteil.

Doppelsitzer auf dem Podium

Die deutschen Doppelsitzer präsentieren sich derweil weiterhin ungewohnt schlagbar. Beim Sieg des lettischen Duos Andris Sics/Juri Sics holten die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt den zweiten Rang direkt vor den Weltmeistern Toni Eggert/Sascha Benecken.

Robin Geueke/David Gammsorgten als Vierte für ein eigentlich starkes Mannschaftsergebnis, dennoch ist der Trend bemerkenswert: Schon zuletzt in Lillehammer und davor in Altenberg hatten die deutschen Doppelsitzer nicht gewonnen. Drei Weltcup-Stationen in Folge ohne Sieg eines deutschen Duos hatte es zuletzt im Frühjahr 2012 gegeben.

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Für die WM in Sotschi (14. bis 16. Februar) dürfte das die Sinne schärfen. Bei den Frauen wird dort Taubitz die deutschen Hoffnungen auf große Erfolge quasi alleine tragen, da Olympiasiegerin Natalie Geisenberger, die Olympiazweite Dajana Eitberger (beide Babypause) und Rekordweltmeisterin Tatjana Hüfner (Karriere-Ende) nicht dabei sind.

Taubitz will Serie fortführen

Zuletzt kam die Gesamtweltcupsiegerin 21-mal aus Deutschland, Taubitz hat nun gute Chancen, diese Serie fortzuführen.

Die deutschen Nachwuchskräfte konnten auch in Sigulda nicht in den Kampf um das Podest eingreifen. Cheyenne Rosenthal landete auf einem guten achten Platz, Anna Berreiter (Berchtesgaden) wurde Zehnte. Jessica Tiebel (Altenberg) musste sich mit Rang 22 begnügen.

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