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Die Lauberhorn-Rennen gehören zu den traditionellsten im Weltcup
Die Lauberhorn-Rennen gehören zu den traditionellsten im Weltcup © Imago
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Seit 90 Jahren werden die traditionellen Lauberhorn-Rennen ausgetragen. Die FIS-Tour könnte den Weltcup-Standort nach Streitigkeiten der Veranstalter verlieren.

Die Zukunft der traditionsreichen Lauberhorn-Rennen in Wengen/Schweiz steht zunehmend in den Sternen.

Im Tauziehen mit dem lokalen Organisationskomitee der alpinen Weltcup-Klassiker beantragte der Schweizer Skiverband Swiss Ski am Mittwoch beim zuständigen Komitee des Weltverbandes FIS deren Streichung aus dem Rennkalender ab dem Winter 2021/22. Am Terminplan für die kommende Saison waren keine Änderungen mehr möglich.

Lauberhorn: Streit vor dem CAS

Das OK und Swiss Ski streiten seit 2016 um die Verteilung der Fernsehgelder. Die Rennorganisatoren vor Ort sehen sich durch den Verband benachteiligt und haben daher den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne angerufen. Swiss Ski räumte in einer Stellungnahme "Meinungsverschiedenheiten" ein und betonte zugleich, die finanziellen Forderungen aus Wengen nicht erfüllen zu können.

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Im Januar hatte der bald scheidende FIS-Präsident Gian Franco Kasper beide Seiten aufgefordert, sich an einen Tisch zu setzen und eine Lösung zu finden. "Die FIS will Wengen sicher nicht als Weltcup-Austragungsort verlieren", sagte er, "das Lauberhorn ist eines unserer größten und bekanntesten Rennen. Alles andere ist Blödsinn."

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Lauberhorn-Rennen seit 90 Jahren

Kurios: Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann will im Herbst zum Nachfolger von Kasper gewählt werden.

Die Lauberhorn-Rennen werden seit 1930 ausgetragen. Die Strecke im Schatten von Eiger, Mönch und Jungfrau ist mit mit 4,5 km die längste im Weltcup. Um Rennen durchführen zu können, benötigen die Organisatoren die Zustimmung des nationalen Verbandes.

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