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Die Lauberhorn-Abfahrt sorgt für spektakuläre Bilder
Die Lauberhorn-Abfahrt sorgt für spektakuläre Bilder © Getty Images
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Der Ski-Klassiker am Lauberhorn in der Schweiz bleibt nun wohl doch Teil des Weltcups. Ein Gönner sorgt mit einer großzügigen Spende für Hoffnung bei den Veranstaltern.

Die traditionsreichen Lauberhorn-Rennen in Wengen/Schweiz bleiben wohl weiter Teil des Weltcups.

Wie der Schweizer Skiverband Swiss Ski mitteilte, wurde der Antrag auf Streichung der alpinen Klassiker für den Rennkalender ab dem Winter 2021/22 beim zuständigen Komitee des Weltverbandes FIS zurückgezogen.

Der Vorschlag die Rennen von Wengen an einen anderen Ort in der Schweiz zu verlegen, hatte am vergangenen Mittwoch für mächtig Wirbel gesorgt.

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Spende würde Defizit der Lauberhorn-Rennen ausgleichen

Eine Spende von 300.000 Euro von Gönner Jörg Moser sowie positive Signale bezüglich finanzieller Unterstützung aus der Politik brachten den Verband nun doch zum Umdenken.

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"Der Betrag entspricht in etwa dem strukturellen Defizit einer Austragung des Weltcups in Wengen. Entsprechend ermöglicht die Spende, Zeit zu gewinnen, um die Verhandlungen zu einem guten Ende zu bringen und so jenen Antrag zurückzuziehen", hieß es in der Erklärung des Schweizer Skiverbandes.

Das OK und Swiss Ski streiten seit 2016 um die Verteilung der Fernsehgelder. Die Rennorganisatoren vor Ort sehen sich durch den Verband benachteiligt und haben daher den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne angerufen.

Schweizer Verbdand räumt Meinungsverschiedenheiten ein

Swiss Ski räumte in einer Stellungnahme "Meinungsverschiedenheiten" ein und betonte zugleich, die finanziellen Forderungen aus Wengen nicht erfüllen zu können. "Wir wollen auch künftig spektakuläre Lauberhorn-Rennen vor einer einmaligen Bergkulisse, aber nicht um jeden Preis", erklärte Verbands-Präsident Urs Lehmann.

Die Lauberhorn-Rennen werden seit 1930 ausgetragen. Die Strecke im Schatten von Eiger, Mönch und Jungfrau ist mit 4,5 km die längste im Weltcup. Um Rennen durchführen zu können, benötigen die Organisatoren die Zustimmung des nationalen Verbandes.

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