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Romed Baumann rast in die Top 10
Romed Baumann rast in die Top 10 © Imago
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Skirennläufer Romed Baumann veredelt sein Jubiläumsrennen im Weltcup mit der nächsten Top-10-Platzierung und erfüllt damit die WM-Norm.

Skirennläufer Romed Baumann hat sein Jubiläumsrennen im Weltcup mit der nächsten Top-10-Platzierung garniert.

Der Wahl-Bayer fuhr in seinem 300. Einsatz bei der schwierigen Abfahrt von Gröden auf einen guten achten Platz und erfüllte damit die WM-Norm. Zum überragenden Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen), der nach seinem Erfolg im Super-G auch in der Königsdisziplin nicht zu schlagen war, fehlten Baumann 0,90 Sekunden.

"Es war ein rundes Jubiläum für mich, es macht immer noch so viel Spaß wie im ersten Rennen", sagte Baumann (34). Auf der anspruchsvollen Saslong wäre sogar sein erstes Weltcup-Podest seit über fünf Jahren drin gewesen, wäre der gebürtige Österreicher auf der Ciaslat-Wiese nicht etwas zu zaghaft gefahren. Er war dennoch "zufrieden, es war ein ganz cooler Tag, wieder ein Top-10-Ergebnis - super cool und ein cooler Abschluss vor Weihnachten."

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Kilde verwies bei seinem sechsten Weltcup-Sieg Überraschungsmann Ryan Cochran-Siegle (USA/0,22 Sekunden zurück), der erstmals aufs Podium fuhr, auf Rang zwei. Ex-Weltmeister Beat Feuz aus der Schweiz (0,54) wurde Dritter. Baumann durfte sich zugleich darüber freuen, bester Österreicher zu sein.

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Andreas Sander (1,53) kämpfte sich mit ungünstiger Startnummer immerhin auf Rang 16. "Das war sicher keine ideale Fahrt, da wäre mehr drin gewesen", sagte er und ärgerte sich etwas über seine Unentschlossenheit in mancher Passage. Mit dem "konstanten Saisonstart" sei er aber zufrieden, betonte Sander.

Noch größere Probleme hatten Manuel Schmid (2,43), Josef Ferstl (2,54) und Dominik Schwaiger (3,27), teilweise auch wegen ungünstiger Materialabstimmung. Sie verpassten allesamt die Top 30 und damit Weltcup-Punkte.

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