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Sebastian Foss-Solevaag unterlief ein folgenschweres Malheur
Sebastian Foss-Solevaag unterlief ein folgenschweres Malheur © Imago
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Bei einem turbulenten Rennen in Schladming spielt ein kurioser Crash von Sebastian Foss-Solevaag eine Schlüsselrolle. Linus Straßer erleidet einen Dämpfer.

Skirennläufer Linus Straßer hat beim turbulenten Nachtslalom in Schladming erneut einen Dämpfer erhalten, beim Sieg des Österreichers Marco Schwarz spielte derweil ein folgenschwerer Brillen-Crash eine Schlüsselrolle.

Knapp zwei Wochen vor Beginn der WM in Cortina d'Ampezzo/Italien (8. bis 21. Februar) gewann Schwarz als Erster einen zweiten Slalom in diesem Winter vor dem Franzosen Clement Noel (+0,68 Sekunden) und Alexis Pinturault (+0,82).

Top-Trio des ersten Durchgangs im Pech

Zur Pause waren noch drei andere Fahrer auf Podiumskurs, sowohl Manuel Feller (1.) als auch Michael Matt (3.) flogen jedoch im zweiten Durchgang ab - während der zunächst zweitplatzierte Norweger Sebastian Foss-Solevaag Opfer eines kuriosen Malheurs wurde.

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Bei einer Kollision mit einer der Stangen löste sich seine Brille, der Flachau-Sieger musste den Rest des Kurses im Blindflug absolvieren und hatte so keine Chance mehr, Schwarz' Bestzeit anzugreifen.

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Neun Tage nach seinem Ausfall beim Weltcup in Flachau kam auch Straßer auf der Planai nicht ins Ziel.

"Das ist keine Krise, da muss man jetzt auch ganz cool bleiben", beteuerte Straßer im Bayerischen Rundfunk. Nach dem ersten Lauf hatte er nur auf Rang 27 gelegen, nach 23 Sekunden im Finale fädelte er bei dichtem Schneetreiben an einer Torstange ein.

Straßer scheiterte erstmals seit zwei Jahren und den Ausfällen in Kitzbühel und Schladming in zwei Rennen nacheinander. Am kommenden Wochenende finden in Chamonix/Frankreich die letzten beiden Slaloms vor dem WM statt. 

Auch Straßers Teamkollegen musste vorzeitig einpacken: Sebastian Holzmann (33.) und David Ketterer (41.) verpassten das Finale, Julian Rauchfuß und Anton Tremmel schieden im ersten Lauf aus.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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