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Johan Clarey schrieb auf der Streif Geschichte
Johan Clarey schrieb auf der Streif Geschichte © Imago
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Bei der zweiten Streif-Abfahrt schreibt Johan Clarey Geschichte. Zwei deutsche Athleten sorgen für ein tolles Ergebnis, Beat Feuz triumphiert erneut.

Die deutschen Skirennläufer haben bei der legendären Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel die Podestplätze zwar knapp verpasst, aber trotzdem ein starkes Ergebnis eingefahren.

Beim zweiten Rennen auf der berüchtigten Streif war der Schweizer Beat Feuz erneut nicht zu schlagen, Romed Baumann als Fünfter (+0,97 Sekunden) und Andreas Sander (+1,00) direkt dahinter bestätigten drei Wochen vor der Ski-WM in Cortina ihre gute Form.

Für einen Rekord sorgte derweil der zweitplatzierte Franzose: Johan Clarey ist mit 40 Jahren nun der älteste Alpin-Fahrer, der es je auf ein Weltcup-Podest geschafft hat.

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Johan Clarey mit nächstem Alters-Rekord auf der Streif

Clarey, seit 2003 im Weltcup aktiv und bis heute ohne Sieg, hat damit einmal mehr einen historischen zweiten Platz eingefahren. 2019 in Are war er mit Silber im Super-G schon der älteste WM-Medaillengewinner. Im Jahr zuvor hatte Clarey noch mit einem heftigen Sturz auf der Streif für Schreckmomente gesorgt.

Baumann, dem 59 Hundertstelsekunden auf das Podium fehlten, war bei schwierigen Sichtverhältnissen dennoch nicht zufrieden. "Irgendwie habe ich nicht ganz so den Trieb hingebracht, den ich mir gewünscht habe", sagte der Routinier im ZDF. Auch Sander fand seine Fahrt "nicht so gut". Thomas Dreßen, der deutsche Streif-Sieger von 2018, ist aktuell wegen einer Hüft-OP außer Gefecht.

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Dominik Schwaiger (Königssee) lag nach einer guten Fahrt bei der vorletzten Abfahrt vor der WM im Zwischenergebnis auf Platz 13 (+1,62), Josef Ferstl (Hammer) verfehlte die Spitzenplätze mit einem Rückstand von 2,56 Sekunden deutlich. Feuz, der am Freitag erstmals in "Kitz" triumphierte hatte, feierte den ersten Abfahrts-Doppelsieg im österreichischen Ski-Mekka seit Luc Alphand (Frankreich) vor 26 Jahren.

Feuz gewann vor Clarey (+0,17) und Lokalmatador Matthias Mayer (+0,38). Das für Samstag geplante Rennen war wegen des schlechten Wetters um einen Tag verschoben worden. Der Super-G findet nun am Montag (10.45 Uhr) statt.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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