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Weidle hofft beim Super G auf eine gute Platzierung
Weidle hofft beim Super G auf eine gute Platzierung © AFP/SID/FABRICE COFFRINI
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Skirennläuferin Kira Weidle hat beim Weltcup in Crans-Montana ein Wochenende zum Vergessen erlebt.

Skirennläuferin Kira Weidle hat beim Weltcup in Crans-Montana ein Wochenende zum Vergessen erlebt. Nach dem enttäuschenden 16. Platz in der Abfahrt kam die Starnbergerin auch im Super-G nicht über Rang 26 hinaus. Für Weidle ein Rückschlag zwei Wochen vor der WM, für die Abfahrtskönigin Sofia Goggia (Italien) und Super-G-Queen Lara Gut-Behrami (Schweiz) endgültig in die Favoritenrolle fuhren.

"Es waren überall Fehler drin", sagte Weidle (24) nach dem Super-G zerknirscht im ZDF: "Ich war in der Fläche schnell und unten raus, aber wenn man zwischendrin so Fehler macht, bringt das auch nicht mehr viel." Ihr Rückstand auf Gut-Behrami: 2,35 Sekunden.

Die Schweizerin holte sich zwei Wochen nach ihrem Erfolg von St. Anton den zweiten Sieg im Super-G in Serie, es war ihr insgesamt 28. im Weltcup. Die 29-Jährige war nach überstandenen Rückenproblemen stolze 0,93 Sekunden schneller als die Österreicherin Tamara Tippler. Federica Brignone (Italien/1,02) wurde Dritte.

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Gleich mehrere Athletinnen hatten große Probleme mit der Kurssetzung. Petra Vlhova (Slowakei) schied aus, Goggia fuhr nach verpatztem Zielsprung am vorletzten Tor vorbei und verspielte den zweiten Platz. Die Italienerin hatte zuvor beide Abfahrten in Crans-Montana gewonnen.

Weidle, am Freitag noch gute Fünfte, hatte schon nach dem zweiten Rennen in der Königsdisziplin am Samstag mit sich gehadert: "Ich bin hie und da nicht so sauber über dem Ski gestanden." Zudem, ergänzte sie selbstkritisch, sei sie bei wolkenverhangenem Himmel wegen der schlechten Sicht "ein bisschen passiv gewesen".

Olympiasiegerin Goggia (28) war am Samstag 0,27 Sekunden schneller als Gut-Behrami und holte ihren vierten Abfahrtserfolg in Serie. Das war zuletzt Speed-Queen Lindsey Vonn (USA) von Januar bis März 2018 gelungen. Weidle lag 1,56 Sekunden zurück.

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