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Linus Straßer belegte Rang 14
Linus Straßer belegte Rang 14 © Imago
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Schneefall und äußerst schwierigen Pistenbedingungen bestimmen den Weltcup-Slalom in Kranjska Gora. Die Deutschen fahren hinterher.

Die deutschen Skirennläufer haben beim Weltcup-Slalom in Kranjska Gora Spitzenresultate verpasst.

Bei Schneefall und äußerst schwierigen Pistenbedingungen belegten Linus Straßer und Sebastian Holzmann die Ränge 14 und 19. Den besten Durchblick hatte Clement Noel aus Frankreich, der mit großem Vorsprung vor Landsmann Victor Muffat-Jeandet (+0,62 Sekunden) und Ramon Zenhäusern (Schweiz/+0,71) gewann.

Durch seinen achten Weltcupsieg entschied Noel zugleich den Kampf um den Slalom-Weltcup. Kombinations-Weltmeister Marco Schwarz (Österreich) hat die kleine Kristallkugel schon vor dem Weltcup-Finale ab Mittwoch in Lenzerheide/Schweiz (bis 21. März) sicher, sein Vorsprung von nunmehr 122 Punkten ist vom zweitplatzierten Zenhäusern nicht mehr einzuholen. Straßer ist als Siebter der Wertung beim Finale startberechtigt.

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Straßer im Blindflug

"Ich bin passagenweise sehr gut Ski gefahren, hier und da fehlt mir noch das letzte Zutrauen", sagte Straßer, der ebenso wie seine Konkurrenten wegen der vom nassen Schnee verklebten Brille praktisch im Blindflug fahren musste. "Aber", betonte er, "ich gehe sehr positiv hier weg, ich gehe auch sehr positiv nach Lenzerheide." Dort, ergänzte Straßer, wolle er die Saison dann auch "positiv abschließen".

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Im Kampf um den Gesamtweltcup war Alexis Pinturault der Verlierer des Wochenendes. Im Riesenslalom am Samstag belegte er Rang vier, sein großer Konkurrent Marco Odermatt aus der Schweiz dagegen gewann das Rennen überlegen und verkürzte den Rückstand auf 31 Punkte. Pinturault hätte sein Polster im Slalom ausbauen können, schied allerdings nach Platz vier im ersten Durchgang im Finale aus. Odermatt war nicht am Start.

Luitz trumpft auf

Stefan Luitz und Alexander Schmid fuhren im Riesenslalom auf die Plätze zehn und elf. Für den lange verletzten Luitz war es seit mehr als einem Jahr die beste Platzierung in seiner Paradedisziplin, auch Schmid zeigte sich "froh" über sein Resultat. Beide sind für das Weltcupfinale qualifiziert - startberechtigt sind unter anderem die aktuell 25 Besten der jeweiligen Weltcup-Wertung.

Im Riesenslalom-Weltcup hat Odermatt durch seinen Sieg am Samstag den schwächelnden Pinturault bereits überholt: In das Finale geht er mit einem Polster von 25 Punkten.

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