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Victoria Carl musste nach einem Sturz in Lahti in das Krankenhaus eingeliefert werden
Victoria Carl musste nach einem Sturz in Lahti in das Krankenhaus eingeliefert werden © Getty Images
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Schrecksekunde für die deutschen Langläuferinnen. Beim Freistilsprint in Lahti muss Victoria Carl nach einem Sturz in das Krankenhaus eingeliefert werden.

Schockmoment für Victoria Carl - nach einem Sturz in Lahti muss die 22-Jährige ins Krankenhaus. Sandra Ringwald sprintet dagegen knapp am Podium vorbei.

Es war ein äußerst unglücklicher Nachmittag für Skilangläuferin Victoria Carl. Die frühere Junioren-Weltmeisterin aus Zella-Mehlis belegte in der Qualifikation zum Freistilsprint in Lahti überraschend den vierten Platz. Im Viertelfinale war die 22-Jährige dann aber an einem Gerangel beteiligt, stürzte, erreichte das Ziel abgeschlagen als Letzte und wurde wegen Behinderung einer Kontrahentin sogar noch auf den letzten Gesamtplatz der 30 Viertelfinalistinnen zwangsversetzt. Beim Sturz fiel Carl auf den Kopf und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht.  

Ringwald verpasst Podest nur knapp

Sandra Ringwald ist dagegen um Haaresbreite an ihrem ersten Weltcup-Podest vorbeigestürmt. Im Freistilsprint von Lahti wurde die 27-Jährige aus Schonach am Samstag Vierte und egalisierte beim Sieg der Sotschi-Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla (Norwegen) ihr bestes Karriere-Resultat. Zu Platz drei fehlte Ringwald nur eine Zehntelsekunde. 

Nicht nur dank Ringwald, die das beste DSV-Ergebnis in diesem Winter erzielte, meldeten sich die deutschen Skilangläuferinnen nach verkorksten Winterspielen erstaunlich stark zurück. Anne Winkler zog erstmals in ihrer Karriere in ein Weltcup-Halbfinale ein und wurde starke Elfte. 

Beim olympischen (Klassik-)Sprint in Pyeongchang hatte keine deutsche Läuferin das Halbfinale der besten Zwölf erreicht. Bestes Einzelergebnis in Südkorea war ein 16. Platz von Stefanie Böhler über 30 km.

Falla gelingt Revanche

Falla gelang die Revanche für die Niederlage im Olympia-Sprint gegen die Schwedin Stina Nilsson, die in Lahti vor ihrer Landsfrau Hanna Falk Zweite wurde. 

Bei den Männern schieden in Lahti die beiden DSV-Starter in der Qualifikation aus, Sebastian Eisenlauer wurde 37., Thomas Bing kam auf Platz 58. Den Sieg sicherte sich wie bei der WM 2017 an gleicher Stelle der Italiener Federico Pellegrino. Norwegens neuer Topstar Johannes Hösflot Kläbo musste sich nach dreimal Gold in Südkorea mit Platz drei zufrieden geben.

Am Sonntag stehen in Lahti Distanzrennen im klassischen Stil über 10 km (Frauen/11.15 Uhr) und 15 km (Männer/12.45) an. 

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