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Johannes Rydzek geht sonst erfolgreich in der Nordischen Kombination an den Start
Johannes Rydzek geht sonst erfolgreich in der Nordischen Kombination an den Start © Getty Images
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Die Kombinierer Johannes Rydzek und Fabian Rießle wagen einen Ausflug zu den Langlauf-Spezialisten. Dieser endet mit einem ernüchternden Ergebnis.

Für die Kombinations-Olympiasieger Johannes Rydzek und Fabian Rießle war der Ausflug zu den Skilanglauf-Spezialisten bereits nach gut zweieinhalb Minuten beendet.

In der Qualifikation zum Freistil-Sprint in Davos belegte Rießle Platz 78 unter 95 Startern und verpasste das Viertelfinale der besten 30 klar, Rydzek auf Platz 90 lag noch deutlich dahinter.

Die beiden Kombinierer, die als letzte Starter ins Rennen gegangen waren, hatten nach 1,5 km 12,63 beziehungsweise 17,36 Sekunden Rückstand auf Norwegens Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo, der in 2:22,39 Minuten die Bestzeit erzielte und sich später im Finale seinen ersten Saisonerfolg sicherte.

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Rydzek vor drei Australiern

Rydzek ließ auf der ungewohnt kurzen Distanz - die Kombinierer laufen zumeist 10 km - lediglich drei Australier, einen Bulgaren und einen Rumänen hinter sich.

Da die deutschen Männer nicht mit der besten Mannschaft nach Davos gereist waren, hatten sich für die Kombinierer Startmöglichkeiten ergeben.

"Ich habe Johannes und Fabian beim letzten Skimarathon im Engadin getroffen, wo sie recht schnell unterwegs waren. Und die Idee, disziplinübergreifend mal in den Austausch zu gehen, hatte ich im Sommer schon mit Kombinations-Bundestrainer Hermann Weinbuch besprochen", sagte Langlauf-Teamchef Peter Schlickenrieder. Der Kombi-Weltcup geht am kommenden Wochenende in Ramsau weiter.

In der Frauen-Konkurrenz, die Schwedens Olympiasiegerin Stina Nilsson gewann, erreichten Sandra Ringwald (Schonach) und Anne Winkler (Sayda) immerhin das Viertelfinale, schieden dort aber sogleich aus. Endstation in der Vorausscheidung war für Laura Gimmler (Oberstdorf/35.), Pia Fink (Bremelau/55.) und Nadine Herrmann (Bockau/59.). Im Männer-Feld schieden neben Rießle und Rydzek auch die jungen Spezialisten Max Olex (Partenkirchen/47.) und Lukas Groß (Schwarzenberg/69.) aus.

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