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Sandra Ringwald sprintete auf Rang sieben
Sandra Ringwald war zum Auftakt der Tour de Ski beste Deutsche © Getty Images
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Zum Auftakt der Tour de Ski zeigen die deutschen Langläufer eine enttäuschende Leistung. Sandra Ringwald gelingt dabei noch das beste Ergebnis für den DSV.

Die deutschen Langläufer haben zum Auftakt der 13. Tour de Ski enttäuscht. Im Freistil-Sprint zum Start des Klassikers in Toblach/Italien kam Olympia-Teilnehmerin Sandra Ringwald als beste Deutsche auf Rang 23, schied aber ebenso im Viertelfinale aus wie die frühere deutsche Sprint-Meisterin Laura Gimmler (Oberstdorf) auf Platz 28.

Sprint-Spezialistin Ringwald hatte sich im Viertelfinale für den konkurrenzstärksten Lauf eingetragen und bekam dafür Lob von Teamchef Peter Schlickenrieder: "Das freut mich eigentlich, denn das ist die Risikofreude, die wir einfordern", sagte der 48-Jährige im ZDF.

Ringwald (2:39,38 Minuten) war den Topläuferinnen auf der 1,3 km kurzen Strecke als Viertelfinal-Fünfte jedoch nicht gewachsen. Im Finale dominierte Stina Nilsson (Schweden), die sich in 2:36,10 Minuten den Auftaktsieg sicherte. 

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Kläbo gelingt Tagessieg

In der Herren-Konkurrenz holte Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen) bei seinem Tour-Debüt in 2:17,99 Minuten den Tagessieg. Die zehn deutschen Männer hatten bereits in der Vorausscheidung geschlossen die Viertelfinalrennen verpasst. Max Olex musste sich als bester Deutscher mit Platz 42 zufriedengeben.

Nach dem Sprint in Toblach finden am Sonntag an gleicher Stelle die Einzel im freien Stil über 15 km (Männer) und 10 km (Frauen) statt. Am Neujahrstag folgt der Sprint in Val Müstair/Schweiz, bevor der dritte Tour-Stopp in Oberstdorf (2. und 3. Januar) auf dem Programm steht. Das Finale findet am 5. und 6. Januar im italienischen Val di Fiemme statt.

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