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Therese Johaug war fast 1000 Tage gesperrt
Therese Johaug war fast 1000 Tage gesperrt © Getty Images
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Therese Johaug setzt ihren Siegeszug nach ihrem Comeback im Weltcup fort. Auch bei ihrem Heim-Auftritt in Lillehammer ist die Rückkehrerin nicht zu schlagen.

Norwegens Skilanglauf-Star Therese Johaug hat auch das zweite Distanzrennen nach langer Dopingsperre gewonnen. Die 30-Jährige siegte bei ihrem Heim-Weltcup in Lillehammer nach zehn Kilometern im freien Stil vor den Schwedinnen Ebba Andersson und Charlotte Kalla. Für die siebenmalige Weltmeisterin war es der 44. Weltcupsieg ihrer Karriere.

Als beste Deutsche landete Pia Fink auf dem 26. Rang, verpasste die halbe WM-Norm aber klar. Aus dem insgesamt enttäuschenden DSV-Team schafft es ansonsten nur noch Sandra Ringwald auf dem 28 Platz in die Punkte. Die Schonacherin hatte am Freitag als 13. im Sprint die WM-Norm (einmal Top 8 oder zweimal Top 15) zumindest zum Teil erfüllt.

Johaug als Doperin überführt

Johaug dominierte den Kampf gegen die Uhr von Beginn an und lag bei jeder Zwischenzeit vorne. Im Herbst 2016 war die 30-Jährige nach der Benutzung einer Lippencreme positiv auf das Steroid Clostebol getestet und in der Folge 18 Monate gesperrt worden.

Nach dem Rücktritt ihrer großen Landsfrau Marit Björgen ist Johaug die große Favoritin für die WM 2019 in Seefeld (16. Februar bis 3. März).

Deutsche Männer chancenlos

Beim Männer-Rennen über 15 km, das der Norweger Sjur Röthe vor seinem Landsmann Didrik Tönseth gewann, liefen die deutschen Starter ebenfalls hinterher. Als einziger DSV-Starter erreichte Florian Notz (Römerstein) als 27. einen Platz in den Weltcuppunkten.  

"Es waren schwere Bedingungen, sehr nass, sehr langsam. In einem so hochklassigen Feld bedeutet ein Platz unter den besten 30 erweiterte Weltspitze", sagte der deutsche Teamchef Peter Schlickenrieder im ZDF: "Für Florian Notz freut es mich, es war quasi seine Wettkampf-Premiere in dieser Saison. Insgesamt war es zufriedenstellend, wir machen aber noch keine Luftsprünge." 

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