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Sandra Ringwald
Sandra Ringwald © Getty Images
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Die deutschen Langläuferinnen laufen kurz vor der WM in Seefeld nur hinterher. Beim Staffelwettkampf in Ulricehamm triumphiert Norwegen. Auch die Männer enttäuschen.

Die deutschen Skilanglauf-Staffeln sind bei der Generalprobe für die WM weit hinterhergelaufen. Beim letzten Mannschaftsrennen im Weltcup vor den Titelkämpfen in Seefeld (19. Februar bis 3. März) belegte das DSV-Frauenquartett um die zuletzt stark verbesserte Sandra Ringwald über 4x5 km mit 2:31,9 Minuten Rückstand auf Sieger Norwegen nur Rang neun unter elf Mannschaften. 

Die favorisierten Norwegerinnen um Topstar Therese Johaug gewannen souverän mit 37,4 Sekunden Vorsprung auf Schweden, Finnland wurde Dritter (41,2). Die deutschen Männer mit Lucas Bögl, Jonas Dobler, Florian Notz und Thomas Bing amen über 4x7,5 km beim Sieg von Russland II vor Russland I auf Platz acht, der Rückstand auf die Siegerstaffel betrug 2:59,7 Minuten.

Nur Carl kann mithalten

Bei den Frauen konnte lediglich lediglich Startläuferin Victoria Carl in der frühen Rennphase mithalten, danach liefen Pia Fink, Julia Belger und Ringwald, am Tag zuvor noch gute Zwölfte über 10 km, abgeschlagen hinterher. Katharina Hennig, derzeit beste deutsche Distanzläuferin, war in Schweden nicht am Start. Am Freitag hatte die 22-Jährige aus Oberwiesenthal bei der U23-WM in Lahti Bronze im Massenstart über 15 km gewonnen.

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Johaug, die am Samstag über 10 km im siebten Distanzrennen nach ihrer Dopingsperre den siebten Sieg gefeiert hatte, verschärfte auf dem zweiten Teilstück mächtig das Tempo und sprengte damit das Feld. Vor allem Fink war chancenlos und verlor auf ihren 5 km knapp 1:20 Minuten.  

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