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Katharina Hennig verpasst nur knapp das Podium
Katharina Hennig wird Achte bei der Tour de Ski © AFP/SID/JOE KLAMAR
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Skilangläuferin Jessie Diggins gewinnt zum ersten Mal die Tour de Ski - Katharina Hennig wird Gesamtachte. Bei den Männern triumphiert Alexander Bolschunow.

Die amerikanische Skilangläuferin Jessie Diggins hat zum ersten Mal die Tour de Ski gewonnen.

Die 29-Jährige musste sich auf der Abschlussetappe über 10 km Freistil zur Alpe Cermis in Val di Fiemme (Italien) lediglich der Schwedin Ebba Andersson geschlagen geben. Katharina Hennig (Oberwiesenthal) überzeugte beim achten und letzten Rennen mit einem achten Rang und beendete die Tour somit wie im vergangenen Jahr als Gesamtachte. 

Bolschunow gewinnt Tour de Ski

Bei den Männern wurde Lucas Bögl (Gaißach) als bester Deutscher Zwölfter in der Wertung der Wettkampfserie, die der Russe Alexander Bolschunow für sich entschied. (Skilanglauf: Weltcupstände)

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"Es war ein Kampf von Anfang an", sagte Hennig nach dem Rennen: "Auf den ersten Kilometern habe ich mich richtig gut gefühlt und versucht, mich ranzuhängen, das war mein Plan und ich habe es bis zum Ende durchziehen können."

Bögl wurde über die 10 km Freistil beim Sieg von Denis Spizow (Russland/32:41,0 Minuten) Achter (+37,9 Sekunden). Zweitbester DSV-Athlet beim letzten Rennen war Jonas Dobler (Traunstein/+1:15,9 Minuten) auf Rang 20, Florian Notz (Römerstein/+1:32,1) wurde 25., Janosch Brugger (Schluchsee/+1:37,2) landete auf dem 27., Thomas Bing (Dermbach/+2:48,6) auf dem 44. Platz. 

Hennig vor WM in guter Form

In Abwesenheit der Vorjahressiegerin Therese Johaug (Norwegen) kam Diggins mit einem Rückstand von 9,2 Sekunden auf Andersson (36:45,6 Minuten) ins Ziel. Hennig (+1:23,6 Minuten) war beste Deutsche, es folgte Antonia Fräbel (Asbach/+1:57,0) als 14., Pia Fink (Bermelau/+2:23,0) wurde 19., für Julia Preußger (Oberwiesenthal/+3:28,5) landete auf dem 33. Rang. (Skilanglauf: Ergebnisse)

Knapp eineinhalb Monate vor der Heim-WM in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März) präsentierte sich Hennig bei der diesjährigen Tour in guter Form. Mit Ausnahme des Auftaktrennens hatte sie es immer unter die Top-15 geschafft. Mit dem zweiten Platz bei der sechsten Etappe war ihr sogar der Sprung auf das Podium und die beste Weltcup-Platzierung ihrer Karriere gelungen.

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"Bei ihr kann man definitiv sagen, dass sie in der Weltspitze angekommen ist", sagte Andreas Schlütter, sportlicher Leiter des Deutschen Skiverbands (DSV). "Generell haben sich die Mädels sehr gut verkauft." (Skilanglauf: Kalender)

In der Gesamtwertung fehlten Hennig am Ende 3:41,4 Minuten auf Siegerin Diggins (3:04:45,8 Stunden), die sich vor der Russin Julia Stupak (+1:24,8 Sekunden) und Andersson (+2:00,8) durchsetzte. Bögl lag 7:49,6 Minuten hinter Bolschunow (3:32:32,3 Stunden).

Fräbel (26.) und Fink (27.) schafften es unter die Top 30 der Frauen, Notz (19.), Dobler (21.) und Brugger (30.) unter die der Männer.

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