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Andreas Wellinger konnte in der Quali von Lillehammer nicht überzeugen. © Getty Images
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In der Qualifikation für das Weltcupspringen in Lillehammer können Olympiasieger Andreas Wellinger und Richard Freitag nicht überzeugen. Ein Pole dominiert.

Bei einer erneuten Flugshow von "König" Kamil Stoch haben die deutschen Vorzeige-Skispringer Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Richard Freitag (Aue) eine enttäuschende Vorstellung geboten. Olympiasieger Wellinger belegte in der Qualifikation für das Weltcupspringen am Dienstag in der norwegischen Olympiastadt Lillehammer nur Platz 22, der Gesamtweltcup-Zweite Freitag wurde 19.

Lillehammer ist die zweite Station der "Raw-Air"-Serie, die Chancen auf den mit 60.000 Euro dotierten Gesamtsieg haben Wellinger und Freitag nach der Vorstellung am Montagabend praktisch schon eingebüßt. Der Triumph geht wohl nur über den polnischen Dominator Kamil Stoch.

Der Doppel-Olympiasieger von Sotschi und Gewinner auf der Großschanze in Pyeongchang überragte mit einem Satz auf 139,5 Meter und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung aus.

Hier liegt Stoch mit 835,1 Punkten nach sechs von insgesamt 16 Sprüngen klar vor dem Norweger Robert Johansson (811,6). Dritter ist dessen Landsmann Johann Andre Forfang (787,5). Wellinger hat nach einem Sprung auf 124,5 m als Achter (757,2) ebenso schon einen gewaltigen Rückstand wie Freitag auf Platz neun (122 m/755,5).

Sieben Deutsche qualifiziert

Für das Springen am Dienstag qualifizierten sich neben Wellinger und Freitag auch die anderen fünf deutschen Springer. Bester war als Elfter der Oberstdorfer Karl Geiger mit 128 m. Ebenso unter den besten 50 waren am Ende David Siegel (Baiersbronn/125,5), Markus Eisenbichler (Siegsdorf/123), Stephan Leyhe (Willingen/124,5) und Andreas Wank (Hinterzarten/123).

Die "Raw Air"-Tour mit den weiteren Stationen Trondheim und Vikersund findet zum zweiten Mal statt, innerhalb von zehn Tagen stehen sechs Weltcup-Springen auf dem Programm. Im vergangenen Jahr hatte Wellinger vor dem letzten Sprung in Vikersund geführt, war dann aber noch hinter Sieger Stefan Kraft (Österreich) und Kamil Stoch zurückgefallen.

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