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Andreas Wellinger zog sich 2019 einen Kreuzbandriss zu
Andreas Wellinger zog sich 2019 einen Kreuzbandriss zu © Imago
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München - Nicht nur auf der Schanze, sondern auch im Flugzeug hebt Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger ab. Nun berichtet er von den Fortschritten beim Pilotenschein.

Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger liebt auch abseits der Schanzen das Fliegen: Der 25-Jährige arbeitet derzeit am Pilotenschein.

"Flugstunden habe ich jetzt zehn. Ich habe meine ersten Landungen selber gemacht, die sind noch ein bisschen holprig", sagte der lange verletzte Bayer in einem Instagram-Live bei BR24Sport.

Das Fliegen sei "wahnsinnig interessant" und gerade bei der Aerodynamik vergleichbar mit dem Skispringen.

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Er sei generell ein "kleiner Adrenalin-Junkie", sagte Wellinger: "Meine Schwester hat irgendwann mal gesagt, als ich von der Brücke ins Wasser gesprungen bin: Du hast auch immer den Drang, dich umzubringen. Ein bisschen hoch gegriffen. Aber tendenziell steckt da schon was dahinter."

Wellinger nach Kreuzbandriss 2019 auf dem Rückweg

Wellinger arbeitet derzeit an seinem Comeback. Im Juni 2019 hatte er das Kreuzband gerissen und war im vergangenen Winter komplett ausgefallen.

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"Klar will ich wieder ganz nach oben. Aber man kann aber lange noch nicht sagen, ob es auch bis dahin reicht", sagte er.

Die kommende Saison soll am 21./22. November im polnischen Wisla beginnen. Höhepunkt des Winters ist neben der Vierschanzentournee (30. Dezember bis 6. Januar) die Heim-WM in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März 2021).

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