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Laut Althaus seien die großen Schanzen kein Problem mehr
Laut Althaus seien die großen Schanzen kein Problem mehr © AFP/SID/JOE KLAMAR
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Skispringerin Katharina Althaus versteht die Argumente gegen das Skifliegen für Frauen nicht.

Skispringerin Katharina Althaus versteht die Argumente gegen das Skifliegen für Frauen nicht. Der oft genannte Hauptgrund sei, "dass die Schanzen zu groß" seien, sagte Althaus im Interview mit der Tageszeitung Neues Deutschland: "Genau das hat man am Anfang auch von den Großschanzen behauptet. Mittlerweile konnten aber alle sehen, dass wir auch gut von denen springen können, und dass es keine Hürden mehr gibt. Von daher ist es nicht erklärbar, warum man uns nicht beim Skifliegen ran lässt."

Die besten 10 oder 15 Athletinnen könnten problemlos springen, betonte die Olympia-Zweite: "Das sorgt dann für Unverständnis, wenn man vorne dabei ist und genau weiß, man könnte genau so oder ähnlich gut Skifliegen wie die Männer."

Unverständnis äußerte die 24-Jährige auch darüber, dass die Männer-Weltcups stattfinden und die der Frauen reihenweise abgesagt wurden. "Das war anfangs sehr, sehr bitter", sagte Althaus.

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Der erste Weltcup der Frauen findet erst am kommenden Wochenende in Ramsau am Dachstein statt. Dort feiern parallel die nordischen Kombiniererinnen ihre Weltcup-Premiere. Dies ist "komisch" für Althaus. "Es funktioniert offenbar, unsere Weltcups gemeinsam mit den Kombinierern auszurichten, mit den Skispringern soll das aber nicht gehen", kritisierte sie.

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