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Geiger (r.) und Eisenbichler bei der WM im Titelrennen
Geiger (r.) und Eisenbichler bei der WM im Titelrennen © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
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Karl Geiger steuert bei der Skiflug-WM im slowenischen Planica auf Titelkurs, auch Favorit Markus Eisenbichler hat im Kampf um Gold noch alle Chancen.

Karl Geiger (Oberstdorf) steuert bei der Skiflug-WM im slowenischen Planica auf Titelkurs, auch Favorit Markus Eisenbichler (Siegsdorf) hat im Kampf um Gold noch alle Chancen. Nach den ersten beiden von vier Durchgängen auf der legendären Letalnica liegt Geiger nach Flügen auf 245,5 m und 223,5 m mit 431,2 Punkten in Führung, Eisenbichler schob sich mit einem Traumflug im zweiten Durchgang auf Platz drei vor. Die Ausgangsposition vor den Durchgängen drei und vier am Samstag (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport) könnte kaum besser sein. 

Eisenbichler flog mit der Tagesbestweite von 247,0 m bis auf einen Meter an seinen deutschen Rekord heran, den er 2017 und 2019 in Planica erzielt hatte. Im ersten Durchgang hatte er bei seinem Flug auf 220,0 m noch Windpech gehabt. Mit 425,7 Punkten hat der Sieger der Qualifikation umgerechnet viereinhalb Meter Rückstand auf Geiger.

Umgerechnet nicht einmal einen Meter vor Eisenbichler liegt auf Platz zwei dessen Dauerkonkurrent Halvor Egner Granerud (Norwegen), der im zweiten Durchgang deutlich schlechtere Bedingungen hatte und auf 426,6 Punkte (221,0+229,5 m) kam.

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Pius Paschke (Kiefersfelden) überzeugte bei seiner WM-Premiere und belegte im Zwischenklassement Platz elf (395,7/212,5+224,5). Youngster Constantin Schmid liegt knapp dahinter auf Rang 13. (389,4/216,5+219,5). 

Eisenbichler könnte nach Hans-Georg Aschenbach (1973/1974) und Severin Freund (2014/2015) der dritte Deutsche werden, der zeitgleich Weltmeister auf der Großschanze und im Skifliegen ist. Freund hatte am Donnerstag in den offiziellen Trainingsdurchgängen einen Startplatz im deutschen Team verpasst.

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