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Markus Eisenbichler belegt Platz drei
Eisenbichler verpasst Podest knapp - Granerud siegt © APA/APA/SID/GEORG HOCHMUTH
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Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) verpasst beim zweiten Heim-Weltcup der Skispringer in Titisee-Neustadt das Podest knapp. Halvor Egner Granerud siegt.

Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) hat trotz einer erneut starken Leistung auch im zweiten Weltcup-Wettbewerb beim deutschen Heimspiel in Titisee-Neustadt seinen ersten Podestplatz im Jahr 2021 knapp verpasst.

Beim sechsten Saisonsieg des Norwegers Halvor Egner Granerud kam der 29-Jährige wie am Vortag auf Platz vier und war mit Abstand bester DSV-Adler.

Norwegen feiert Doppel-Sieg

"Das ärgert mich schon ein bisschen, aber generell war es schon ganz okay hier", sagte Eisenbichler, an beiden Tagen der klar beste DSV-Adler, nach dem "Doppelblech" an der Hochfirstschanze: "Ich habe mein Selbstvertrauen wiedergefunden. Das Podest war drin, aber ich habe eben im zweiten Durchgang einen Fehler gemacht - passiert." 

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"Es war knapp hier, die Jungs haben sich gut geschlagen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF: "Aber wir sind schon längere Zeit unterwegs. Wir brauchen jetzt ein paar Tage Ruhe."

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Eisenbichler, der bei schwierigen Windverhältnissen 136,5 m und 135,5 m sprang, fehlten mit 288,7 Punkten umgerechnet anderthalb Meter zu Platz drei.

Granerud gewinnt Gesamtwertung "Titisee-Neustadt 5" 

Granerud setzte sich mit 140,0 und 138,0 m (299,4 Punkte) vor seinem überraschend starken Landsmann Daniel Andre Tande (297,0) durch und baute die Führung im Gesamtweltcup aus, Dritter wurde der Österreicher Stefan Kraft (291,3). (Skispringen: Weltcupstände)

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Auch die Gesamtwertung "Titisee-Neustadt 5" gewann Granerud und kassierte dafür 25.000 Euro Siegprämie - deutlich mehr übrigens als der Gewinner der Vierschanzentournee (umgerechnet 18.500 Euro).

Geiger freut sich auf seine Tochter

Der Vierschanzentournee-Zweite Geiger zeigte sich nach Platz 25 am Vortag verbessert und verabschiedete sich mit Platz elf (272,6 Punkte) in den kurzen Heimaturlaub. "Das war schon okay für heute", meinte er im ZDF und freute sich wie die Teamkollegen auf die ersten freien Tage seit Weihnachten, bevor es zur nächsten Weltcup-Station am kommenden Wochenende im polnischen Zakopane geht: "Ich schaue jetzt, dass ich möglichst viel Zeit genießen kann."

Seine kleine Tochter Luisa hat Geiger noch kaum in natura gesehen - kurz nach ihrer Geburt Mitte Dezember hatte sich der Papa in Corona-Quarantäne begeben müssen und war aus dieser sofort zur Tournee aufgebrochen. "Ich freue mich riesig, wenn ich sie dann wieder sehen und selber wieder in den Arm nehmen kann", meinte Geiger.

Tourneessieger Stoch nur auf Rang 17

Tourneesieger Kamil Stoch (Polen), der am Vortag seinen 39. Weltcupsieg gefeierte hatte, musste sich nach einem schwachen ersten Sprung bei starkem Rückenwind mit Rang 17 begnügen 

Pius Paschke (Kiefersfelden/132,2 Punkte) belegte Rang zwölf. Ex-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl), 2015 Weltcup-Sieger in Titisee-Neustadt, fiel im zweiten Durchgang von Platz 15 auf 24 zurück.

Constantin Schmid, der auf der Hochfirstschanze 2017 als 18-Jähriger mit Platz acht erstmals in die Top 10 gesprungen war, verpasste als 32. das Finale. Auch Martin Hamann (Aue), am Samstag als 14. noch zweitbester Deutscher, flog mit Platz 39 am zweiten Durchgang vorbei.

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