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Frauen-Skispringen: Bauer freut sich auf die Großschanze
Frauen-Skispringen: Bauer freut sich auf die Großschanze © AFP/SID/ALEX NICODIM
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Frauen-Bundestrainer Andreas Bauer blickt der WM-Premiere der Skispringerinnen auf einer Großschanze mit Vorfreude entgegen.

Frauen-Bundestrainer Andreas Bauer blickt der WM-Premiere der Skispringerinnen auf einer Großschanze mit Vorfreude entgegen. "Wir haben lange dafür gekämpft, jetzt ist es Wirklichkeit geworden. Umso schöner ist es, dass wir das im eigenen Land präsentieren können", sagte Bauer einen Tag vor dem Auftakt der Heim-WM in Oberstdorf.

Bislang durften die Frauen bei Weltmeisterschaften nur von der Normalschanze springen. Bauer hofft, künftig auch im Weltcup häufiger auf die großen Anlagen gehen zu können. "Wir müssen schauen, dass wir auf ein Verhältnis von etwa 50:50 kommen. Schließlich wollen wir auch den einen oder anderen Wettkampf zusammen mit den Männern austragen", sagte er. In diesem Winter war das nur in Rasnov der Fall - auf einer Normalschanze.

Sportlich rechnet sich Bauer bei der Heim-WM trotz der durchwachsenen Saison etwas aus. "Man hat uns vielleicht nicht ganz vorne auf dem Zettel in diesem Jahr. Aber wir werden alles in die Wettkämpfe hineinlegen und können mit ein bisschen weniger Druck springen. Ich denke, dass wir die Mannschaft so in Schuss haben, dass wir an einem guten Tag auch um die Medaillen mitspringen können", sagte Bauer.

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Die deutschen Skispringerinnen um die WM-Zweite Katharina Althaus und Olympiasiegerin Carina Vogt sind in diesem Winter noch ohne Podestplatz. Erstmals um Medaillen geht es am Donnerstag im Einzelwettkampf von der Normalschanze, am Freitag folgt die Entscheidung mit der Mannschaft.

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