Nach Fan-Protesten: Liga-Boss attackiert Real scharf

von SPORT1
Nach Nazi-Vorwürfen gegen Real: Mourinho wird deutlich
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Nach Nazi-Vorwürfen gegen Real: Mourinho wird deutlich

Javier Tebas reagiert auf die Proteste der Fans von Real Madrid und macht die Vereinsführung dafür verantwortlich. Zugleich erhebt er erneut schwere Vorwürfe gegen den Klub.

LaLiga-Präsident Javier Tebas hat auf den Unmut und die Proteste der Fans von Real Madrid reagiert. Am Sonntag hatten Anhänger der Königlichen beim Ligaspiel gegen den FC Sevilla (4:1) im Santiago Bernabéu mit minutenlangen Schmähgesängen und einem Banner unter anderem den Rücktritt von Tebas gefordert.

Real berichtete auf seinen Vereinskanälen selbst über die Proteste gegen Tebas. Dieser schrieb daraufhin bei X: „Am 18. Oktober greift mich Real Madrid TV erneut an, und die vom Verein koordinierte und beaufsichtigte Fankurve entrollt ein Transparent: ‚Das ist kein Fußball, das sind Tebas und Negreira‘. Wollen sie das auch als Meinung darstellen, die nichts mit dem Klub zu tun hat?“

La-Liga-Präsident Javier Tebas teilt erneut gegen die Real-Führung aus
La-Liga-Präsident Javier Tebas teilt erneut gegen die Real-Führung ausLa-Liga-Präsident Javier Tebas teilt erneut gegen die Real-Führung aus© IMAGO/Europa Press

Tebas warf dem Klub vor, die Feindseligkeit gegen konkrete Personen zu verstärken. Es sei besonders schwerwiegend, „einzelne Personen ins Visier zu nehmen“, betonte er. Die Geschehnisse am Sonntag untermauerten seine „Kritik an diesem Versuch, Meinungsverschiedenheiten mit den Vereinsverantwortlichen in Feindseligkeit der Fangemeinde gegenüber einer einzelnen Person umzuwandeln“.

Tebas wirft Real Madrid „enorme Verantwortungslosigkeit“ vor

Der LaLiga-Präsident erinnerte an seine früheren Worte, wonach er befürchte, dass die gesamte Real-Madrid-Anhängerschaft gegen ihn aufgebracht werde und er nicht mehr auf die Straße gehen könne. „Menschen an den Pranger zu stellen, sie zu diskreditieren und diese Feindseligkeit zu nähren, ist eine enorme Verantwortungslosigkeit. Die Verantwortlichen haben die Pflicht, sich der Konsequenzen der Botschaften bewusst zu sein, die sie verbreiten und verstärken“, schrieb Tebas weiter.

Zudem beschuldigte Tebas die Klubführung der Manipulation und der Verbreitung von Falschdarstellungen: „Die Führung von Real Madrid hat sich auf Manipulation und Unwahrheiten festgelegt, auch in ihren offiziellen Mitteilungen und Veröffentlichungen. Sie schüren die Empörung, wiederholen die Anschuldigungen, nehmen Personen ins Visier und stellen sich anschließend als Opfer dar, wenn das Vorgehen angeprangert wird.“

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Real-Zoff mit Liga-Boss eskaliert

Die jüngste Eskalation ist eine Folge des andauernden Streits zwischen Real und Tebas. Der LaLiga-Boss und Vizepräsident des spanischen Verbands hatte die Kommunikationsstrategie von Real Madrid TV mit den Propagandamethoden von Joseph Goebbels verglichen.

Real, dass sich bei Schiedsrichterentscheidungen von der spanischen Liga systematisch benachteiligt sieht, reagierte darauf in einem offiziellen Statement und bezeichnete Tebas‘ Äußerungen als „absolut inakzeptabel und von außergewöhnlicher Schwere“.

Der Klub forderte zugleich seinen sofortigen Rücktritt als LaLiga-Präsident und Vizepräsident der RFEF. Tebas wies die Forderung anschließend zurück und sprach von „Einschüchterung“.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.