1259 Tage! Das ewige Warten auf Schalke

"Zeugt von Größe": Muslic mit bemerkenswerten Worten
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"Zeugt von Größe": Muslic mit bemerkenswerten Worten

1259 Tage können eine lange Zeit sein. Das Warten auf einen Schalke-Treffer in der Bundesliga im heimischen Stadion geht weiter.

0:0 gegen den FC Bayern München, 0:0 gegen die SV Elversberg und 0:1 gegen den FSV Mainz 05. Die bisherige Bundesliga-Bilanz von Schalke 04 vor heimischer Kulisse lässt vor allem an offensivem Output noch zu wünschen übrig.

Der Kessel „Veltins-Arena“ brodelte zwar bereits in den ersten drei Bundesligapartien nach dem Aufstieg. Zum Explodieren brachte ihn aber noch keiner.

Das letzte Bundesliga-Tor der Schalker in der Veltins-Arena erzielte Sebastian Polter
Das letzte Bundesliga-Tor der Schalker in der Veltins-Arena erzielte Sebastian PolterDas letzte Bundesliga-Tor der Schalker erzielte Sebastian Polter© IMAGO/Pakusch

Denn Königsblau wartet in dieser Saison weiter auf das erste Bundesliga-Tor vor den eigenen Fans. Und das nun schon ziemlich lange. Exakt 1259 Tage ist es her, seit Sebastian Polter beim Treffer zum 2:2-Endstand zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt die Schalker Arena in Jubelsprünge versetzte und das letzte Bundesliga-Tor für Schalke im Fußball-Oberhaus erzielte.

Schalke 04: Polter erzielte letztes Bundesliga-Tor in der Veltins Arena

Der Polter-Treffer vom 20. Mai 2023 gab Schalke zwar damals noch einmal Hoffnung im Abstiegskampf, doch eine Woche später stand nach einer 2:4-Niederlage in Leipzig der Gang in die Zweitklassigkeit fest. Wie es das Schicksal will, kann sich Schalke am Samstag 1260 Tage später dafür revanchieren. Denn die Sachsen sind es, die am Samstag in der Veltins Arena zu Gast sind (im LIVETICKER), wo Schalke endlich wieder in der Bundesliga mit ihren königsblauen Anhängern jubeln will.

Der Schlüssel dafür sei laut Trainer Miron Muslic „diese Aggressivität gegen den Ball“, die Schalke in den „letzten 15, 16 Monaten ausgezeichnet“ habe. Verzichten muss Muslic derweil auf viele Stammkrafte und nach der Horror-Verletzung in Köln auch auf Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi. Auch Moussa Sylla wird fehlen. Hoffnung gibt es wiederum aber bei Dejan Ljubicic und Kapitän Kenan Karaman, die wieder zurückkehren könnten.