Start der BBL-Saison: Spielplan, Transfers & Übertragung
"Wahnsinn" - Hier gerät Nowitzki ins Schwärmen
Die Basketball Bundesliga startet in die neue Spielzeit. SPORT1 verrät Ihnen alles Wichtige, was es zur neuen Saison der BBL zu wissen gibt.
Nach ihrem Jubiläum geht die Basketball Bundesliga (BBL) an diesem Freitag in ihre 61. Saison. Der FC Bayern startet nach einer titellosen Spielzeit als Herausforderer von Alba Berlin, ist aber (wie fast immer) der Titelfavorit.
Der Auftakt in die neue Spielzeit ist natürlich dem Meister vorenthalten: Alba Berlin empfängt am Freitagabend (20 Uhr) die Niners Chemnitz. Die Bayern spielen am Sonntag (18 Uhr) gegen Pokalsieger Bamberg.
Wie sieht der Terminplan aus?
Die Hauptrunde wird wie üblich zweimal unterbrochen. Ende November und Ende Februar 2027 stehen für die Nationalteams die letzten Länderspielfenster in der Qualifikation zur WM 2027 auf dem Programm. Die Hinrunde der Liga endet am 18. Januar, die Hauptrunde dann am 9. Mai. Nur zwei Tage später beginnen schon die Play-ins, am 15. Mai die Playoffs. In die Finals geht es am 11. Juni.
Wie sieht der Modus aus?
Unverändert. In den Play-ins spielen die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn die zwei verbliebenen Plätze im Viertelfinale aus. Danach geht es mit Best-of-five-Serien weiter – nach dem Rhythmus 2-2-1 (Heim-Heim-Auswärts-Auswärts-Heim). Das besser platzierte Team spielt also zunächst zweimal zu Hause und würde auch ein Entscheidungsspiel in eigener Halle austragen.
Wer macht das Meisterrennen?
Favorit ist wieder der FC Bayern, auch wenn sie 2025/26 komplett leer ausgingen. Im Pokal kam das Halbfinalaus gegen den späteren Titelgewinner BMA365 Bamberg Baskets, in der Finalserie um den BBL-Titel setzte es im Entscheidungsspiel in eigener Halle eine Niederlage gegen Alba. Anton Gavel, unter reichlich Nebengeräuschen aus Bamberg zum FCB gekommen, soll als Nachfolger von Trainerlegende Svetislav Pesic das Ruder wieder herumreißen. Pesic ist in den Ruhestand gegangen.
Was hat sich auf dem Markt getan?
Die Münchner haben gleich elf Spieler abgegeben, in Johannes Thiemann ist ein Welt- und Europameister gekommen. Zudem kann Topstar Rokas Jokubaitis nach seinem Kreuzbandriss und mehr als einem Jahr Pause endlich in München loslegen. Alba konnte Jack Kayil halten, obwohl der BBL-Nachwuchsspieler der Saison 2025/26 im NBA-Draft an 39. Position von Champion New York Knicks ausgewählt worden war. Auch Justin Bean, Finals-MVP der vergangenen Spielzeit, ist in Berlin geblieben.
Was ist neu?
Phoenix Hagen ist nach zehn Jahren zurück im Oberhaus. In der Spielzeit 2016/17 war dem Klub früh wegen wirtschaftlicher Probleme die Lizenz entzogen worden. Weiter dabei sind die Löwen Braunschweig. Nach dem sportlichen Abstieg rettete sich das Team über eine Wildcard, auch Weltmeisterkapitän Dennis Schröder, Gesellschafter der Niedersachsen, leistete seinen Beitrag. Dadurch stiegen nur die MLP Academics Heidelberg ab.
Wer überträgt?
Dyn hält weiter die Übertragungsrechte an der Liga, der Vertrag läuft noch bis 2029. In der neuen BBL-Saison zeigt der Streamingdienst die 306 Hauptrunden-, alle Playoff- und sämtliche Pokalspiele live. Neu ist, dass es für jeden Standort feste Kommentatoren geben wird. Rund 40 ausgewählte Partien werden weiter frei empfangbar übertragen, aber nicht mehr bei Welt TV. Die Spiele sind bei bild.de und sportbild.de zu sehen.
Was noch zu sagen wäre …
In München ist man nach einem Jahr ohne Titel kampflustig: „Es ist überhaupt keine Frage, dass wir den Anspruch haben, die beiden deutschen Titel zu gewinnen. Wir haben die Mannschaft auch nochmal entsprechend aufgerüstet“, tönt Bayern-Präsident Herbert Hainer.
– – – – –
Weitere News
Mit Sport-Informations-Dienst (SID)