Das erwartet Thomas Müller von Jürgen Klopp
Bei dieser Frage wittert Klopp eine Kimmich-Verschwörung
Der Weltmeister von 2014 fordert eine Rückkehr zur alten Mentalität. Der deutsche Fußball müsse wieder unbequem werden.
Thomas Müller erhofft sich vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp eine Rückkehr zur alten DFB-Mentalität.
„Wir müssen wieder unbequemer werden“, forderte der Weltmeister von 2014 im US-Fußball-Podcast „The Late Run“. Es gehe um „Identität und Mentalität“.
Müller moniert verlorene deutsche Mentalität
Die „gesamte Fußball-Welt“ habe früher nach Deutschland geschaut und gesagt: „Wir hätten gerne die deutsche Mentalität, sich immer durchzukämpfen und in jeder Sekunde unbequem zu sein. Das haben wir ein bisschen verloren, der Spielstil ist ein wenig zu schön, wir sind nicht mehr so eiskalt vor dem Tor“, sagte Müller, der scherzte: „Jürgen, ich hoffe, ich stehe auf Deiner Liste!“
Klopp und Müller waren bei der WM im Sommer gemeinsam als TV-Experten für MagentaTV im Einsatz. Müller (37) hat zuletzt seinen Vertrag bei den Vancouver Whitecaps für die anstehende MLS-Kurzsaison bis Sommer 2027 verlängert. Seine Nationalmannschaftskarriere hatte er nach der EM 2024 beendet.
Müller: Klopp soll Klarheit schaffen
Klopp könnte „Klarheit“ bringen, betonte Müller: „Und Klarheit ist immer gut. Ich denke, er hat eine klare Idee, worauf er sich konzentrieren will. Er ist eine gute Mischung zwischen einem modernen Trainer und einem Oldschool-Coach.“
Klopp besitze die passenden Fähigkeiten, aber es gehe auch um Erwartungen. „Der deutsche Fußball hat Probleme, eine neue Generation zu finden, an der die Fans Freude haben“, sagte er.