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News der Woche – 33
News der Woche – 33
Stephan Bernhard -

Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit einer Partyinsel ohne Bier, einem SUP-Trip über den Atlantik und einer Trainingseinheit für 5.000 Dollar. 

Asymmetrische Boards...

sind der neueste heiße Scheiß für Teahupoo – zumindest wenn es nach Pro-Surfer Josh Kerr geht. Der Australier hat sich für den gerade startenden Billabong Pro Tahiti von seinem Shaper Rusty Preisendorfer einen komplett asymmetrischen Quiver bauen lassen. 2015 hatte Josh schon ein solches Board dabei und surfte es auch in einem Heat, nachdem ein anderes Surfboard gebrochen war. Anscheinend hat der extra auf die linke Tube von Teahupoo abgestimmte Shape Josh recht gut gefallen. Die Asymmetrie gibt dem Board auf dem inneren Rail (also dem Backside-Rail für Josh) mehr Länge und verschafft Josh so mehr Drive. Außerdem hat das Board auf der Seite des inneren Rails auch mehr Rocker und schärfere Rails. Das äußere Rail ist dafür gemacht, gut zu drehen, wenn Josh einen Turn in den Wellenkamm zieht. Die Finnen sind natürlich auch noch asymmetrisch eingesetzt.

Josh Kerrs Quiver aus er Hand von Rusty Preisendorfer. Josh Kerrs Quiver aus der Hand von Rusty Preisendorfer.

Josh Kerr bei einem der Freesurfs in Teahupoo während der letzten Tage. Josh Kerr bei einem der Freesurfs in Teahupoo während der letzten Tage.

Es gibt kein Bier...

auf Bali, drum bleib ich hier – könnte tatsächlich bald Realität werden. Denn in Indonesien haben zwei islamische Parteien den Gesetzesvorschlag gemacht, Alkohol zu verbieten. Der angegebene Grund ist natürlich, dass die Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen von Alkohol geschützt werden soll. Die Tourismusindustrie ist natürlich nicht begeistert. Ein Hotelbesitzer wurde in der Jakarta Post folgendermaßen zitiert: "Die Touristen, die zu einem großen Teil aus Europa kommen, trinken die ganze Zeit Alkohol. Es wird ihnen nicht gefallen, wenn sie keine Drinks mehr bekommen." Aber ob es wirklich so weit kommt, ist noch nicht raus. Und vielleicht gibt es dann auch Ausnahmen für die Touristen, so wie auf den Malediven. Da ist Alkohol nämlich eigentlich auch verboten. Aber schade wäre es schon, wenn bei Sonnenuntergang plötzlich kein kaltes Bintang mehr vor dir steht, sondern ein gesüßter Tee.

Sonnenuntergänge in Indo sind auch ohne Bier toll. Mit Bier aber toller. Sonnenuntergänge in Indo sind auch ohne Bier toll. Mit Bier aber toller.

Den längsten SUP-Trip...

aller Zeiten will der Südafrikaner Chris Bertish unternehmen. Start ist im Dezember in Marokko. Das Ziel ist 7.400 Kilometer entfernt und heißt Florida. Dauern soll der Trip 120 Tage und komplett ohne Unterstützung sowie vollkommen alleine durchgeführt werden. Ein mutiges Projekt, das schon der Franzose Nicolas Jarossay im letzten Dezember versucht hat. Der kenterte aber nach knapp 24 Stunden und wäre beinahe ertrunken.

Der Mann der über den Atlantik paddeln wil: Chris Bertish. Der Mann, der über den Atlantik paddeln will: Chris Bertish. Credit: Craig Kolesky

Das neue Celebrity-Training in Malibu...

wird von Laird Hamilton und seiner Frau Gabby veranstaltet. Der Name Extreme Performance Training oder kurz XPT ist Programm. Trainiert wird dabei viel im Pool, unter Wasser, auf einem SUP, ohne zu atmen und tief in einem eiskalten Bad. Kostenpunkt: 5.000 Dollar. Der Absatz ist reißend, und der Kurs in Malibu komplett ausgebucht. Eingeladen waren außerdem Kelly Slater, Steph Gilmore und Pro-Surferin Frankie Harrer aus Malibu. Nach dem Training nannte Stephanie ihr Erlebnis "einen Vormittag unter Wasser". Einer der Grundpfeiler des XPT-Kurses ist übrigens ein Trainingskonzept, das der Holländer Wim Hof entwickelt hat, der in Shorts auf den Mount Everest steigen wollte. Bei uns heißt Wim Hof deshalb auch nur kurz: Der Freak, dem die Pros vertrauen. Wie sein Training funktioniert, erfahrt ihr hier.

Nach einem Vormittag voller Atemnot von links nach rechts: Laird Hamilton, Frankie Harrer, Steph Gilmore und Kelly. Nach einem Vormittag voller Atemnot von links nach rechts: Laird Hamilton, Frankie Harrer, Steph Gilmore und Kelly.

Eiskalt war...

der Moment nach diesem Schnappschuss für den Boss von Mick Fanning und Mason Ho von Rip Curl. Denn das Gewässer, in das die beiden Surfer ihren Chef warfen, war nicht weit von der Nullgradgrenze entfernt. Mehr von dem Trip gibt es hier zu sehen.

Aussies halt, die können das ab. Aussies halt, die können das ab.

Und zum Schluss...

eine Alternative für alle, die unbedingt mal wieder Bodysurfen wollen, aber einfach nicht ans Meer kommen.

Unser Tipp: Auslauf vorher genau anschauen. Außerdem: Oben ohne ist die Hardcore-Variante. Unser Tipp: Auslauf vorher genau anschauen. Außerdem: Oben ohne ist die Hardcore-Variante.



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