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Euroleague
Die Euroleague soll zur kommenden Saison durch eine neu geschaffene Champions League ersetzt werden © Getty Images

Die Euroleague könnte schon bald Vergangenheit sein. Der Weltverband stellt Pläne für eine Reform der europäischen Königsklasse vor und bittet die Vereine um Feedback.

Der Basketball-Weltverband FIBA will zur Saison 2016/17 eine Champions League ins Leben rufen.

Am Dienstag fanden in Mies/Schweiz Gespräche zwischen der FIBA und Vertretern von europäischen Klubs sowie der Euroleague statt. Die FIBA hatte den Vereinen ihre Idee bereits im Juli präsentiert und Gespräche angeboten.

Die Klubs wollen in den kommenden zwei Wochen ihr Feedback zu den Plänen geben. Ende des Jahres soll ein weiteres Treffen stattfinden. Dies teilte die FIBA in einer Pressemeldung mit.

Die Champions League würde die Euroleague als europäischen Top-Wettbewerb ablösen. 16 Teams sollen in einer Gruppenphase gegeneinander antreten, acht die Playoffs erreichen. Werden die Pläne der FIBA umgesetzt, erhält der deutsche Meister einen Startplatz. Das gleiche gilt für die Titelträger aus Frankreich, Italien und Litauen.

Acht Spitzenklubs wären gesetzt: Der FC Barcelona, Real Madrid (beide Spanien), Olympiakos Piräus, Panathinaikos Athen (beide Griechenland), Maccabi Tel Aviv (Israel), ZSKA Moskau (Russland), Anadolu Istanbul und Fenerbahce Istanbul (beide Türkei). Die übrigen vier Plätze sollen in einer Qualifikationsrunde vergeben werden.

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