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Der ehemalige Bundestrainer Dirk Bauermann ist skeptisch
Der ehemalige Bundestrainer Dirk Bauermann ist skeptisch © Getty Images

Dirk Bauermann sorgt sich wegen des Doppeljob von Chris Fleming als Bundestrainer und NBA-Assistent und wünscht sich langfristig einen anderen Coach für das DBB-Team.

Dirk Bauermann sieht das NBA-Engagement von Bundestrainer Chris Fleming kritisch. "Ich glaube, es gibt bessere Lösungen, als das aus der Entfernung zu tun", sagte der frühere deutsche Nationalcoach telekombasketball.de.

Fleming ist seit dieser Saison Assistenztrainer bei den Denver Nuggets und arbeitet in Doppelfunktion.

"Da geht's ja um ein klar definiertes Ziel, das nicht so weit weg ist", gab Bauermann zu bedenken. Sollte der Deutsche Basketball Bund (DBB) im Januar den Zuschlag für ein Qualifikationsturnier bekommen, hat die Nationalmannschaft im Sommer die Chance auf ein Olympia-Ticket.

Die Qualitäten des US-Amerikaners Fleming (45) stehen für Bauermann außer Frage. "Chris ist sicher ein ganz hervorragender Trainer", sagte der 57-Jährige, "aber am Ende, langfristig, gibt's da bessere Lösungen".

Flemings Assistent Henrik Rödl sei "eine sehr sinnvolle Option für die Zukunft".

Seinen Vertrag als Nationaltrainer des Iran hat Bauermann noch nicht verlängert. Die Verhandlungen über eine langfristige Zusammenarbeit laufen noch.

Coach des russischen Klubs BC Krasny Oktjabr Wolgograd ist er entgegen anderslautender Meldungen nicht mehr. "Ein Kindergeburtstag war das nicht. Die Bedingungen waren schwierig", sagte Bauermann rückblickend.

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