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Die FIBA schaltet sich in den Europapokal-Streit ein
Die FIBA schaltet sich in den Europapokal-Streit ein © Getty Images

Der Weltverband stellt sich hinter die europäische Konföderation und lädt die Vertreter mehrerer von dieser suspendierter Nationen zu Gesprächen ein.

Der Weltverband FIBA hat sich im Streit um den Europapokal hinter die FIBA Europe gestellt und ein Treffen veranlasst.

Nach den Sperren gegen zahlreiche Nationalverbände, darunter Europameister Spanien, soll unter der Woche mit diesen diskutiert und danach eine Entscheidung zum weiteren Vorgehen gefällt werden. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) ist nicht betroffen.

Der Europa-Verband hatte Ende der vergangenen Woche 14 Verbände suspendiert, da sie ihre Klubs trotz einer Drohung der FIBA Europe nicht dazu gebracht hatten, auf eine Teilnahme am dem vom Konkurrenten Euroleague organisierten Wettbewerb Eurocup zu verzichten.

Hintergrund der Sanktion ist, dass die FIBA zur kommenden Saison die Champions League einführt und deshalb den Eurocup verhindern will.

Gegen die Austragung der Königsklasse Euroleague wehrt sich der Verband nicht.

Sollten die Sperren nach den Gesprächen bestand haben, könnte der DBB trotz des sportlichen Scheiterns doch noch die Chance auf ein Ticket für die Olympischen Spiele erhalten.

Die FIBA hat beim DBB angefragt, ob die Teilnahme an einem Qualifikationsturnier oder eine Ausrichterrolle denkbar sei.

Die suspendierten Verbände könnten nach derzeitigem Stand nicht an der Olympia-Qualifikation teilnehmen, Nachrücker würden ihre Plätze einnehmen.

Um dieses Szenario zu vermeiden, werden nun erneut Gespräche mit den Verbänden geführt.

Die FIBA kündigte in ihrer Pressemitteilung zudem an, dass das Exekutivkomitee in den kommenden Tagen Vertreter der Euroleague zum Hauptsitz in Mies (Schweiz) einladen werde.

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