vergrößernverkleinern
Die FIBA schaltet sich in den Europapokal-Streit ein
Die FIBA wurde 1932 gegründet © Getty Images

Bewegung im Streit zwischen dem Weltverband und der Königsklasse: In München treffen sich Vertreter beider Partien und erörtern eine Zusammenarbeit.

Der Basketball-Weltverband FIBA und die Euroleague haben sich im Streit um den Europapokal bei einem Treffen in München angenähert.

Sieben Vertreter der Euroleague um Geschäftsführer Jordi Bertomeu waren einer Einladung gefolgt und legten einen Vorschlag zur Zusammenarbeit vor.

Die Euroleague führte vier Punkte auf und regte dabei eine Vereinbarung zwischen beiden Seiten für einen Wettbewerbsrahmen an. Dazu sollen alle Sanktionen sowie Drohungen der FIBA gegen Klubs und Verbände aufgehoben werden und diese frei wählen können, an welchen Wettbewerben sie teilnehmen.

Außerdem wurde der FIBA die Einbindung in die Organisation der Euroleague-Wettbewerbe angeboten. Diese sollen allerdings die höchste internationale Ebene bilden, die Europapokale der FIBA zweitklassig sein. Eine Aufstiegsregelung für die Sieger ist angedacht.

14 Verbände suspendiert

 Die Euroleague möchte auch neue Standards für die Abstellung der Nationalspieler durch die Klubs definieren.

Die FIBA Europe wollte die Strafen und Androhungen in München laut Euroleague vorerst nicht zurücknehmen. Anfang April waren 14 Verbände suspendiert worden, da sie ihre Klubs nicht dazu gebracht hatten, auf eine Teilnahme an dem von der Euroleague organisierten Eurocup zu verzichten.

Hintergrund der Sanktion ist, dass die FIBA zur kommenden Saison die Champions League einführt und deshalb den Eurocup verhindern will.

Gegen die Austragung der Königsklasse Euroleague wehrt sich der Verband nicht.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel