Bamberg - Die Brose Baskets Bamberg fügen Spitzenreiter ALBA Berlin die erste Pleite zu. Die Bayern zehren von einem starken Start.

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Die beeindruckende Siegesserie von ALBA Berlin in der Beko BBL ist am zweiten Weihnachtsfeiertag mit einer herben Niederlage zu Ende gegangen.

Der zuvor ungeschlagene Tabellenführer unterlag am 15. Spieltag bei Verfolger Brose Baskets Bamberg mit 69:98 (32:48).

Zuletzt hatte ALBA am 8. März in Oldenburg ein reguläres Saisonspiel verloren.

Die Baskets feierten damit den siebten Sieg im siebten Heimspiel und liegen mit 24 Zählern nun noch vier Punkte hinter ALBA (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

"In allen Punkten katastrophal"

"Wir haben in allen Punkten katastrophal gespielt, waren ständig zu spät. Wir müssen das jetzt so schnell wie möglich abhaken", sagte Berlins Small Forward Alex King.

Für Bambergs Forward Elias Harris lag der Schlüssel zum Erfolg in der guten Teamarbeit: "Das war eine gute Mannschaftsleistung - es hat alles zusammengepasst. So ein Sieg gelingt nicht alle Tage. Trotzdem bleibt ALBA eine sehr gute Mannschaft. Wir sind auf dem richtigen Weg und können uns noch weiterentwickeln - mal schauen, wo wir am Ende landen. Es besteht aber keine Gefahr, dass wir abheben, dafür sorgt schon unser Coach."

Bamberg zieht früh davon

Der Pokalsieger aus Berlin begegnete Bamberg nur in den Anfangsminuten auf Augenhöhe.

Schon Mitte des ersten Viertels zogen die Gastgeber auf mehr als fünf Punkte davon, dank einer starken Trefferquote von mehr als 70 Prozent bauten die Baskets den Vorsprung kontinuierlich aus.

Zudem fand jeder zweite Versuch für drei Punkte seinen Weg in den Korb.

Bester Werfer bei Bamberg war Bradley Wanamaker mit 21 Punkten, für Alba war Leon Radosevic mit 18 Zählern am erfolgreichsten.

Die Bayern siegen souverän

Der FC Bayern liegt vor den punktgleichen Bambergern auf Rang zwei, der Meister gewann gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück letztlich souverän mit 91:75 (58:38).

Nach einem herausragenden Anfangsviertel (33:9) ließen die Bayern den Gegner dabei allerdings noch einmal ins Spiel kommen.

Bayerns Trainer Svetislav Pesic lobte vor allem die Defensivarbeit. "In der ersten Halbzeit haben wir allein 22 Punkten aus dem Fast Break oder der Transition heraus erzielt, was ein Produkt unserer guten Verteidigungsarbeit war", sagte Pesic.

"Haben nicht unser bestes Spiel gezeigt"

Dennoch fand der Coach auch kritische Worte.

"Das, was wir zwischendrin gezeigt haben, war nicht genug", ergänzte Pesic. "Wir hatten 30 Assists, das ist unser bestes Ergebnis in dieser Saison, aber wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt."

Bester Werfer bei den Münchnern war Bo McCalebb mit 18 Punkten.

Zudem feierte TBB Trier beim 71:65 (38:34) gegen die EWE Baskets Oldenburg einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs und kletterte vorerst auf Rang zwölf.

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