vergrößernverkleinern
Matchwinner Heiko Schaffartzik umarmt Teamkollege Anton Gavel
Matchwinner Heiko Schaffartzik umarmt Teamkollege Anton Gavel © getty

München - Der FCB dreht gegen Ulm 14 Punkte Rückstand und nimmt Revanche für die Pokal-Schlappe im Frühjahr. Bamberg hält Bayreuth klein.

Der letzte Eindruck ist immer ein bleibender.

Dementsprechend erleichtert geht der deutsche Basketball-Meister FC Bayern ins neue Jahr.

Mit einem Kraftakt hat das Team von Trainer Svetislav Pesic seine vierte Saisonniederlage in der Beko BBL vermieden und kam gegen ratiopharm Ulm zu einem hart erarbeiteten 100:93 (44:50)-Heimsieg, nachdem sie fast das gesamte Spiel einem Rückstand hinterher laufen musste.

Schlussviertel rettet Meister

Die Bayern lagen in eigener Halle bereits im ersten Viertel mit 14 Punkten zurück und drehten erst in der Schlussphase auf.

Mit 37:20 entschied der Meister das Schlussviertel für sich und drehte damit ein fast schon verloren geglaubtes Match, unter anderem, weil Heiko Schaffartzik kurz vor Schluss einen wichtigen Dreier versenkte.

Bester Werfer der Bayern war der georgische Nationalspieler Bo McCalebb mit 19 Punkten, Ulms Topscorer Jaka Klobucar kam auf 20 Zähler (STENOGRAMME: Der 16. Spieltag).

Bamberg cool im Derby

Mit 26:6 Zählern verteidigten die Bayern Tabellenplatz zwei erfolgreich vor den punktgleichen Brose Baskets Bamberg.

Der frühere Serienmeister Bamberg setzte sich vier Tage nach dem beeindruckenden 98:69 gegen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter Alba Berlin auch beim BBC medi Bayreuth mit 69:50 (37: 31) durch und feierte den sechsten Sieg in Serie (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Bester Werfer der vor allem defensiv ganz starken Bamberger, die in der zweiten Halbzeit nur noch 19 Punkte der Bayreuther zuließen, war Ryan Thompson mit 21 Punkten.

Berlin (28:2) trifft erst am Mittwoch (15.00 Uhr) auf den Mitteldeutschen BC.

Hagen schafft großes Comeback

Vorjahres-Halbfinalist EWE Baskets Oldenburg siegte 91:79 (42: 53) bei der BG Göttingen und kletterte mit 20:10 Punkten auf Platz vier. Im Abstiegskampf gelang Phoenix Hagen ein 85:81 (48:44) bei den Artland Dragons. Bis 26 Sekunden vor Schluss hatte Hagen noch 73:78 zurückgelegen.

Luft im Tabellenkeller verschafften sich auch die Löwen Braunschweig durch ein 76:74 (39:42) bei den Eisbären Bremerhaven und der Tabellenvorletzte Walter Tigers Tübingen durch ein 85:76 (35:35) gegen TBB Trier.

Die Frankfurt Skyliners unterlagen bei den MHP Riesen Ludwigsburg 75:88 (27:46).

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel