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Kurz vor Ende beschert Bradley Wanamaker den Brose Baskets Bamberg im Kampf ums Finale drei Matchbälle. Der Ulmer Kampfgeist wird nicht belohnt.

Hauptrundensieger Brose Baskets Bamberg hat sich im Playoff-Halbfinale der Beko BBL drei Matchbälle erkämpft.

Bradler Wanamaker (l.) sorgte 4,9 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung © imago

Der sechsmalige deutsche Meister setzte sich am Mittwoch in Spiel zwei bei ratiopharm Ulm mit 81:80 (35:45) durch, obwohl das Team von Trainer Andrea Trinchieri bis wenige Minuten vor dem Ende zurückgelegen hatte. Doch 4,9 Sekunden vor Schluss sorgte Bradley Wanamaker für die Entscheidung.

"Ich muss meiner Mannschaft den gezeigten Willen und die starken Nerven im letzten Viertel hoch anrechnen. So konnten wir in den entscheidenden Schlussminuten unsere beste Leistung zeigen und ein wirklich starkes Comeback feiern", sagte Coach Trinchieri.

Leibenath hadert mit bitterem Ende

In der best-of-five-Serie steht es damit 2:0. Das dritte Spiel am Samstag in Bamberg (ab 17 Uhr im LIVETICKER) könnte somit möglicherweise schon das entscheidende sein.

"Für uns ist der Ausgang des Spiels natürlich bitter, weil wir mit Ausnahme des 2:5 über weite Strecken geführt haben", ärgerte sich Ulms Trainer Thorsten Leibenath. Seine Mannschaft zeigte in ausverkaufter Halle eine kämpferische Leistung und erarbeiteten sich bis zur Halbzeit eine Zehn-Punkte-Führung.

Auch nach dem dritten Viertel blieb der Vorsprung konstant. Erst in der Schlussphase kamen die Gäste aus Bamberg heran und gingen 51 Sekunden vor dem Ende durch einen Drei-Punkte-Wurf von Dawan Robinson in Führung.

Wanamaker überragt

Bester Werfer der Bamberger war, wie schon in Spiel eins, Wanamaker mit 19 Punkten. Für die Mannschaft von Head Coach Thorsten Leibenath traf Ian Vougioukas (19) am häufigsten.

Im zweiten Halbfinale zwischen Vizemeister ALBA Berlin und Titelverteidiger Bayern München steht es 1:0 für das Team aus der Hauptstadt.

Stenogramm

ratiopharm Ulm - Brose Baskets Bamberg 80:81 (45:35)
Beste Werfer: Vougioukas (19), Clyburn (17), Klobucar (14), Rush (11) für Ulm
Wanamaker (19), Mbakwe (18), Robinson (14) für Bamberg
Zuschauer: 6200
Playoff-Stand: 0:2

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