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Brose Baskets v FC Bayern Muenchen  - BBL Final Game 5
Jan-Hendrik Jagla war Olympia-Teilnehmer 2008 © Getty Images

Der langjährige Nationalspieler hängt seine Basketballschuhe an den Nagel. Er begründet seinen Rücktritt auch mit einem persönlichen Schicksalsschlag.

Der langjährige Nationalspieler Jan-Hendrik Jagla (34) hat seine Basketball-Karriere beendet. Dies bestätigte der gebürtige Berliner der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). "Für europäisches Top-Niveau wird es nicht mehr reichen", sagte Jagla, der zuletzt mit Bayern München deutscher Vizemeister geworden war.

Jaglas Entschluss zum Abschied von der Basketball-Bühne hat auch mit dem Tod seines Vaters zu tun, der kurz vor dem entscheidenden fünften Finale bei den Brose Baskets Bamberg (84:88) gestorben war. "Nach seinem Tod wäre es nicht mehr dasselbe gewesen", sagte Jagla.

Nun will er sich dem Abschluss seines Business-Studiums in den Vereinigten Staaten widmen, das er vor zwölf Jahren für den Basketball unterbrochen hatte.

Jaglas Karriere begann 1999 bei TuS Lichterfelde Berlin, nach drei Jahren in der US-amerikanischen College-Liga NCAA kehrte der Forward 2004 nach Europa zurück. Jagla spielte in der Türkei, in Griechenland, Polen und Spanien, ehe er 2011 zu Bundesliga-Aufsteiger München wechselte.

Nach einem Intermezzo bei Alba Berlin (2013/14) war er im vergangenen Sommer noch einmal zum FC Bayern gegangen, hatte im Team aber nur noch eine Nebenrolle gespielt.

Der 141-malige Nationalspieler, Olympia-Teilnehmer in Peking 2008, spielte in München unter seinem Schwiegervater. Jagla, 2008 beim größten Erfolg seiner Klub-Laufbahn ULEB-Cup-Sieger mit Joventut de Badalona/Spanien, ist mit der Tochter von Trainer Svetislav Pesic verheiratet.

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