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Heiko Schaffartzik ist Kapitän der deutschen Nationalmannschaft
Bis Ende der letzten Saison spielte Heiko Schaffartzik für den FC Bayern © Getty Images

Nach seinem Abgang vom FC Bayern spricht Heiko Schaffartzik offen über eine mögliche Rückkehr in die BEKO BBL. Eine Verlängerung bei Limoges schlägt er derzeit aus.

Nationalspieler Heiko Schaffartzik denkt nach seinem Wechsel zum französischen Meister CSP Limoges über eine Rückkehr in die BEKO BBL nach. "Klar, da ist immer alles möglich", sagte der 31-Jährige bei telekombasketball.de.

Der Point Guard kam in allen zehn bisherigen Saisonspielen in der Top-Liga LNB für seinen neuen Klub zum Einsatz und steht bei einem Schnitt von 9,8 Punkten.

Zuletzt zeigte der gebürtige Berliner in der Euroleague gegen Cedevita Zagreb (69:78) mit 17 Punkten und elf Assists eine starke Leistung.

Ein Angebot zur Vertragsverlängerung über die laufende Saison hinaus schlug Schaffartzik aus: "Ich will mir meine Option offenhalten. Ich muss sehen, wie ich mich fühle. Ich will zu diesem Zeitpunkt meiner Karriere jetzt kein Commitment machen."

Der unfreiwillige Abschied von Bayern München beschäftigt Schaffartzik noch immer. Der EM-Teilnehmer hatte bis zum Schluss gehofft, bleiben zu können. "Irgendwann hat sich herauskristallisiert, dass das leider Gottes nicht mehr funktionieren wird", so Schaffartzik. Trotz aller Enttäuschung habe er weiter ein "sehr gutes Verhältnis" zum Verein.

Auch die ebenfalls enttäuschende Europameisterschaft hat Schaffartzik noch nicht völlig verarbeitet. "Ich bin der Meinung, wir haben da noch einiges gut zu machen", sagte der 115-malige Nationalspieler. Sollte der Deutsche Basketball Bund (DBB) den Zuschlag für ein Olympia-Qualifikationsturnier und damit eine Chance auf Rio 2016 bekommen, will der Routinier wieder mitmischen: "Da bin ich auf jeden Fall dabei!"

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