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Uli Hoeneß nimmt Bayerns Spieler in die Pflicht
Uli Hoeneß nimmt Bayerns Spieler in die Pflicht © Telekom Basketball

Uli Hoeneß kritisiert Münchens Basketballer wegen ihre Trainingsleistungen. Bayerns Ex-Präsident fordert mehr individuellen Einsatz. Vor Bamberg ist ihm nicht bange.

Uli Hoeneß hat Bayern Münchens Basketballer in die Pflicht genommen. Der ehemalige Präsident kritisierte vor allem die Trainingsleistungen der Spieler.

"Ich habe einmal gelesen, wie viele Stunden Dirk Nowitzki in der Halle ist. Ich glaube, da muss mehr gearbeitet werden", sagte Hoeneß bei Telekom Basketball: "Ich bin überzeugt, dass unsere Burschen mehr arbeiten müssen. Nicht Kondition, sondern in dem sie 100.000 Mal werfen, werfen, werfen."

Der 64-Jährige ärgere sich über "viel zu wenig Dreier" der Münchner und "wenn Profis die Freiwürfe nicht treffen." Bayern weist mit 40,3 Prozent zwar die zweitbeste Dreierquote der Beko Basketball Bundesliga auf, aber nur vier Teams nehmen insgesamt weniger Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie.

Bei den Freiwürfen sind lediglich die Brose Baskets Bamberg etwas besser. Generell sehe Hoeneß die Bayern im Vergleich mit dem Deutschen Meister aber nicht im Nachteil.

"Der Unterschied zwischen Bayern und Bamberg ist, wenn der Herr Stoschek (Vorsitzender der Gesellschaftserversammlung bei Bambergs Hauptsponsor, Anm. d. Red.) irgendwann keine Lust mehr hat - was ich nicht glaube - dann ist der Basketball in Bamberg sehr stark gefährdet. Da ist der Basketball des FC Bayern auf mehr Schultern verteilt", sagte der Fußball-Weltmeister von 1974.

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