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Der FC Bayern fährt in der Bundesliga den zweiten Sieg in Folge ein. Bei der Heimpremiere lassen die Münchner den Gästen aus Würzburg nicht den Hauch einer Chance.

Der FC Bayern Basketball hat mit einer souveränen Leistung im oberbayerischen Derby gegen s.Oliver Baskets den zweiten Sieg in Folge eingefahren. 

Nach dem Auftaktsieg in der BBL (LIVE auf SPORT1) in Oldenburg setzten sich die Münchner beim 90:77 (54:44) auch im ersten Heimspiel der Saison klar durch. 

Bester Werfer der hoch-ambitionierten Bayern war ausgerechnet der gebürtige Würzburger Maximilian Kleber, der gegen seinen ehemaligen Klub 20 Punkte erzielte (9 Rebounds).

Kleber mit eigener Leistung zufrieden

"Wenn man so gut ins Spiel kommt, kann man immer zufrieden sein", sagte Kleber bei SPORT1: "Wir haben aber heute wieder sehr viele Fehler gemacht, die wir nicht machen wollten. An solchen Sachen müssen wir weiter arbeiten. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, aber auch als Team können wir mit unserer Einstellung zufrieden sein."

Auf der Gegenseite war Brendan Lane mit 24 Zähler am erfolgreichsten im Abschluss.

Im Audi Dome übernahm der FCB unter den Augen von Uli Hoeneß gegen den Playoff-Teilnehmer der Vorsaison von Beginn an die Regie. Nach einem frühen Zwischenspurt zum des Vizemeisters zum 18:7 fingen sich die Gäste aus Würzburg noch einmal und rückten zum Ende des ersten Viertels bis auf drei Punkte ran. 

Bayern-Coach nicht vollends zufrieden

Doch bis zur Halbzeit wuchs der Abstand auf die Hausherren, mit Ende des dritten Abschnitts war der Widerstand endgültig gebrochen - Bayern ließen nur noch elf Punkte zu.  

Auch im letzten Viertel geriet die Führung nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Die 100-Punkte-Marke wurde jedoch deutlich verpasst, auch weil die Partie praktisch schon entschieden war.  

"Gut gefallen hat mir unsere Spielfreude in der Offensive. 28 Assists unterstreichen dies", sagte Sasa Djordjevic. Bayerns Coach war aber nicht rundum zufrieden und merkte an, dass man das Spiel schon früher hätte entscheiden müssen: "Vielleicht haben wir deshalb aber auch ein wenig unsere Defense vernachlässigt. Da müssen wir cleverer werden in Zukunft." 

Auch die Brose Baskets Bamberg gaben sich am zweiten Spieltag keine Blöße. Der Titelverteidiger fertigte die Löwen Braunschweig mit 96:48 (47:25) ab. Außerdem besiegten die Telekom Baskets Bonn die Fraport Skyliners mit 74:60 (37:27).

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