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Berlin muss zwei Tage nach der Klatsche im Eurocup die nächste bittere Niederlage einstecken. Ein unnötiges Foul in den Schlusssekunden besiegelt die Pleite gegen Bayreuth.

Die Auftakt-Partie des siebten Spieltags in der Bundesliga war ein echter Krimi: Medi Bayreuth hat gegen ALBA Berlin einen knappen Heimsieg eingefahren.

In einem hochklassigen Spiel setzten sich die Mannschaft der Stunde mit 98:96 (46:48) gegen die Albatrosse durch. Bester Werfer der Partie war Bayreuths Power Forward De'Mon Brooks mit 20 Punkten. Auf der Gegenseite brachte es Elmedin Kikanovic auf 19 Zähler. 

Nach der Niederlage zum Saisonauftakt war Bayreuth bisher von Sieg zu Sieg geeilt. Dieser Erfolgsserie konnte auch ALBA kein Ende setzen - nur zwei Tage nach der empfindlichen Klatsche im Eurocup gegen Chimki Moskau (72:102) folgte die nächste Enttäuschung. 

Unnötiges Foul besiegelt ALBA-Niederlage

Den besseren Auftakt erwischten die Hausherren. Weil Brooks in den ersten sechsten Minuten 15 Punkte erzielte ging Bayreuth früh in Führung.

Doch die auf internationalem Parkett zuletzt so energielos auftretenden Berliner präsentierten sich gefestigt und ließen den Gegner nie entscheidend davonziehen.

In der Schlussphase erwiesen sich die Bayreuther als nervenstärker. Beim Stand von 96:96 zog Engin Atsür ein unnötiges Foul und schickte Bastian Doreth zehn Sekunden vor Schluss an die Freiwurflinie. Der Point Guard ließ sich die Chance nicht nehmen und besorgte die entscheidenden zwei Punkte. 

Berlin hängt weiter im Mittelfeld der Tabelle fest. Die Oberfranken dagegen feierten ihren sechsten Sieg in Folge und kletterten zumindest vorläufig auf Rang drei.

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