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Philipp Schwethelm wurde zum MVP des Allstar-Games gewählt © Imago

Die deutsche Auswahl verliert das Allstar-Game gegen Team International denkbar knapp. Im vierten Viertel steht die Partie auf des Messers Schneide.

Die deutsche Auswahl hat das 29. Allstar-Game der Basketball Bundesliga (BBL) unglücklich verloren.

In Bonn musste sich das Team National dem Team International mit 99:102 (40:61) geschlagen geben, nachdem im Vorjahr noch der erste Sieg in diesem Format gelungen war.

Topscorer des Siegers beim Aufeinandertreffen der Besten vor 6000 Zuschauern war Raymar Morgan von Bundesliga-Spitzenreiter ratiopharm Ulm, dem 21 Punkte gelangen. Aufseiten der Nationals kamen Maximilian Kleber von Bayern München und Philipp Schwethelm von den EWE Baskets Oldenburg auf die gleiche Ausbeute.

Schwethelm wurde trotz der Niederlage als wertvollster Spieler (MVP) ausgezeichnet.

Spannung im letzten Viertel

Beim Event in Bonn, 30 Jahre nach der Premiere zum vierten Mal Austragungsort des Allstar-Games, zogen die Internationals früh davon. Nach einem schwachen dritten Viertel (15:35) wurde es wieder spannend und Schwethelm brachte das National-Team mit vier aufeinanderfolgenden Dreiern in Führung (95:86).

Am Ende gelang dem Gegner aber doch die Revanche für das 118:128 vor einem Jahr in Bamberg.

Vor dem alljährlichen Vergleich zwischen deutschen und ausländischen Spielern gewann Lokalmatador Ryan Thompson von den Telekom Baskets Bonn mit 24 von 33 möglichen Punkten den Dreier-Wettbewerb. Im Dunking-Contest setzte sich Brian Butler vom drittklassigen Klub Baskets Elchingen (ProB) gegen ein Bundesliga-Trio durch.

Das Allstar-Game wird seit 1987 ausgetragen. 20-mal wurde dabei im Modus Nord gegen Süd und neunmal im Modus National gegen International gespielt. 

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