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Dirk Bauermann muss weiter auf seinen ersten Sieg mit Würzburg warten © Imago

Der Trainer muss mit Würzburg gegen seinen Ex-Klub eine knappe Niederlage einstecken. Oldenburg behält in Braunschweigs Dreierregen die Nerven. Ulms Serie geht weiter.

In seinem ersten Heimspiel auf der Bank des Basketball-Bundesligisten s.Oliver Würzburg hat der frühere Bundestrainer Dirk Bauermann gegen seinen Ex-Verein Bayern München mit 63:68 (29:32) verloren.

Der erfolgreichste Coach der Bundesliga-Geschichte, einst mit Bayer Leverkusen und Brose Bamberg Serienmeister, hatte Ende Dezember in Würzburg unterschrieben, wartet aber noch auf den ersten Sieg. Auch das erste Spiel unter seiner Regie ging bei der BG Göttingen mit 67:79 verloren. (Ergebnisse und Spielplan der BBL)

Bauermann zufrieden

"Wir können mit der Leistung zufrieden sein, mit dem Ergebnis natürlich nicht", meinte Bauermann bei Telekom Basketball: "Das Spiel hätte ohne Weiteres in die andere Richtung gehen können."

Die Münchner, die auf Neuzugang Maik Zirbes (Fuß) und den Ex-Würzburger Maxi Kleber (Infekt) verzichten mussten, blieben mit dem Sieg in Würzburg als Tabellendritter Bamberg und ratiopharm Ulm auf den Fersen. Der Rückstand auf Spitzenreiter Bamberg, der am Sonntag bei Rasta Vechta antritt, beträgt mit einem Spiel mehr vier Punkte. Von dem weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter Ulm, der bei BG Göttingen mit 94:63 (45:29) gewann, trennen die Bayern sechs Punkte.

Würzburg, das unter Bauermann mittelfristig zu einem Topklub werden soll, liegt derzeit auf Platz 14. (Die Tabelle der BBL)

Oldenburg bleibt cool

Den Platz im oberen Drittel der Tabelle festigte EWE Baskets Oldenburg mit einem hart erkämpften 83:76 (33:44) im Niedersachsen-Derby bei den Basketball Löwen Braunschweig.

Die Löwen, die zuvor zwei Heimspiele in Folge gewonnen hatten, boten Oldenburg lange einen harten Kampf. Mit einer starken Dreierquote (10 von 11 zur Halbzeit) konnten die Gastgeber lange eine Führung halten, ehe die Baskets das Spiel im dritten Viertel drehten.

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"Braunschweig hat in der ersten Halbzeit viele verrückte Schüsse getroffen. Wir haben uns davon nicht verrückt machen lassen und sind gut zurückgekommen", sagte Oldenburgs Topscorer Vladimir Mihailovic bei Telekom Basketball.

Neben Mihailovic (19 Punkte) überzeugte auch Rickey Paulding (18) auf Oldenburger Seite. Bei Braunschweig überragte Carlos Medlock mit 28 Zählern (7 von 8 Dreier). 

Die Spiele im Stenogramm:

s.Oliver Würzburg - Bayern München 63:68 (29:32)

Beste Werfer: Ulmer (24), Powell (11) für Würzburg - Barthel (18), Redding (16), Booker (13), Lucic (10) für München

Zuschauer: 3140 

Basketball Löwen Braunschweig - EWE Baskets Oldenburg 76:83 (44:33)

Beste Werfer: Medlock (28), Guyton (14), Pierre (13) für Braunschweig - Mihailovic (19), Paulding (18), Qvale (16), De Zeeuw (11), Kramer (10) für Oldenburg

Zuschauer: 2471 

BG Göttingen - ratiopharm Ulm 63:94 (29:45)

Beste Werfer: Eatherton (13), Carter (12), Sanders (10) für Göttingen - Butler (22), Rubit (15), Babb (11), Morgan (10) für Ulm

Zuschauer: 3246

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