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Isaac Bonga gilt als eines der größten deutschen Aufbau-Talente
Isaac Bonga gilt als eines der größten deutschen Aufbau-Talente © Imago

Wenn Titelverteidiger Brose Bamberg den Tabellenvierten aus Frankfurt empfängt, ist auch die NBA interessiert. Der Grund ist ein deutsches Aufbautalent.

Nach der deutlichen Niederlage in der EuroLeague ist Titelverteidiger Brose Bamberg wieder in der BBL gefordert.

Das Team von Andrea Trinchieri empfängt am Sonntag die Fraport Skyliners aus Frankfurt (ab 19.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1). Bamberg hat sich nach einem enttäuschenden Saisonstart durch zwei Siege gegen Braunschweig (94:68) und Göttingen (100:61) zuletzt auf einen Playoff-Platz vorgekämpft.

Als Achter hinken die Bamberger ihren Erwartungen aber dennoch weit hinterher. Anders sieht es in Frankfurt aus - mit sechs Siegen und zwei Niederlagen stehen die Skyliners überraschend auf Rang vier.

Bonga im Blickfeld der NBA

Mit Isaac Bonga steht bei den Gästen eines der vielversprechendsten deutschen Talente im Kader. Der Aufbauspieler wurde zuletzt von NBA-Scouts beobachtet und von Bundestrainer Henrik Rödl erstmals für das A-Nationalteam für die Spiele in der WM-Quali Ende November berufen. Dabei feierte Bonga, dessen Ziel die NBA ist, erst am Mittwoch seinen 18. Geburtstag.

In acht Spielen legt Bonga in durchschnittlich 22,3 Minuten bislang 6,4 Punkte auf, mit 3,3 Rebounds, 2,3 Assists und 1,3 Assists beweist er sein Allround-Talent. Auf der anderen Seite steht mit Maodo Lo ebenfalls ein Nationalspieler. Der 24-Jährige hat allerdings bereits 48 Länderspiele auf dem Konto und kommt auf 11,1 Zähler und 3,4 Vorlagen pro Partie.

Bamberg mit NBA-Erfahrung

Der letzte Frankfurter Sieg in Bamberg ist schon eine Weile her. Am 6. Juni 2010 setzte sich Frankfurt in der damaligen Finalserie im ersten Spiel in Bamberg durch. Die Hoffnungen auf ein Ende der Durststrecke liegen besonders bei Phil Scrubb. Der Kanadier ist mit 18,3 Punkten der zweitbeste Scorer der Liga.

Top-Mann bei Bamberg ist der neu verpflichtete Dorell Wright. Der Amerikaner gewann 2006 mit den Miami Heat die NBA-Meisterschaft und spielte insgesamt 569 Mal in der besten Basketballliga der Welt. In den ersten drei Partien für Bamberg erzielte Wright im Schnitt 16 Punkte und traf drei Dreier - bei einer beeindruckenden Quote von 69 Prozent.

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