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Basketball-Vizemeister Alba Berlin hat in der Euroleague für eine große Überraschung gesorgt.

Der Tabellenführer der Beko BBL gewann bei Titelverteidiger Maccabi Tel Aviv nach einer starken Leistung mit 66:59 (35:36). Mit drei Siegen aus sieben Spielen der Top-16-Runde darf das Team von Trainer Sasa Obradovic sogar wieder vom Viertelfinale träumen.

Zwischenspurt im dritten Viertel

Vor 11.060 Zuschauern behielt Alba kühlen Kopf und ließ den 51-maligen israelischen Meister nie ins Spiel kommen.

Die Grundlage zum Sieg legten die Albatrosse zu Beginn der zweiten Halbzeit, als sie mit einem 7:0-Spurt die Führung übernahmen. Auch vom zwischenzeitlichen Ausgleich zum 53:53 ließ sich Berlin, das in der Vorrunde zwei Niederlagen gegen Maccabi kassiert hatte, nicht mehr aus der Ruhe bringen.

McLean erneut bester Werfer

Bester Werfer des Bundesligisten, der schon Anfang Januar mit einem Heimsieg gegen den FC Barcelona überrascht hatte, war der Amerikaner Jamel McLean mit 18 Punkten.

Der Kroate Marko Banic kam auf elf Zähler. Jonas Wohlfarth-Bottermann feierte nach Handbruch sein Comeback.

Für Tel Aviv, das erst die zweite Niederlage einstecken musste, erzielte Devin Smith (17) die meisten Zähler.

ALBA als Favoritenschreck

ALBA hat durch den Erfolg in dieser Saison bereits den NBA-Champion, den Euroleaguesieger und den spanischen, deutschen und französischen Meister geschlagen.

Im nächsten Spiel geht es für den deutschen Vizemeister am 27. Februar nach Barcelona.

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