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Im Spiel zwischen ALBA und Galatasaray hatten die Gästefans randaliert
Im Spiel zwischen ALBA und Galatasaray hatten die Gästefans randaliert © Getty Images

Nach den heftigen Ausschreitungen der Gästefans beim Spiel zwischen ALBA Berlin und Galatasaray Istanbul im März hat die Euroleague die Geldstrafe gegen den deutschen Pokalsieger von 2014 auf die Hälfte reduziert.

Der Berufungsausschuss gab dem ALBA-Einspruch teilweise statt, so dass die Berliner statt 40.000 nun 20.000 Euro bezahlen müssen, weil nicht alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden waren.

Vor dem Sieg der Berliner am 19. März hatten sich die Ereignisse in der Arena am Ostbahnhof überschlagen. Zehn Minuten vor Anpfiff wollten etwa 30 Gala-Fans den ALBA-Block stürmen. Es flogen Stühle, ein Böller wurde gezündet, Ordnungskräfte wurden bespuckt. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs und in einem Fall wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Ein ALBA-Fan wurde am Kopf und Oberkörper verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Galatasaray wurde wegen der Ausschreitungen mit einer Strafe von 30.000 Euro belegt und musste zudem das Heimspiel gegen den FC Barcelona (10. April) vor leeren Rängen austragen. Der Richter unterstrich in der Urteilsbegründung, dass Istanbuls Fans in dieser Saison wiederholt für Ärger gesorgt hätten.

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