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Nicolo Melli
Nicolo Melli war mit 16 Zählern bester Werfer bei Bamberg © Getty Images

Das Erreichen der K.o.-Runde rückt für den Deutschen Meister in immer weitere Ferne. Gegen Belgrad kassiert Bamberg kurz vor Schluss den nächsten bitteren Rückschlag.

Der Deutsche Meister Brose Bamberg hat in der EuroLeague die nächste knappe Niederlage kassiert und verliert die K.o.-Runde langsam aus den Augen.

Die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri unterlag am Dienstagabend Roter Stern Belgrad mit 78:79 (29:38), mit zwei Siegen und fünf Niederlagen steht Bamberg tief in der unteren Hälfte des Tableaus. Nur die besten acht der 16 Teams erreichen die nächste Runde.

Der ungeschlagene Bundesliga-Tabellenführer, der zuvor nur die Heimspiele gegen Unics Kasan und Armani Mailand gewonnen hatte, startete ordentlich in die Begegnung. Bis zur Halbzeit übernahmen die Gäste jedoch das Kommando. Belgrad wirkte klarer in seinen Aktionen und besser organisiert, Bamberg dagegen leistete sich viele Fehlwürfe und Ballverluste.

Ein ganz starkes drittes Viertel brachte die Oberfranken dann aber zurück ins Spiel und ermöglichte eine höchst spannende Schlussphase. Noch 24 Sekunden vor der Sirene führte Bamberg mit 78:77, dann jedoch brachte Charles Jenkins die Gäste in Front. Darius Miller vergab anschließend den letzten Versuch für den Bundesligisten, und die Niederlage war besiegelt.

Bester Bamberger Werfer war Nicolo Melli mit 16 Zählern. Mit 18 Punkten war Belgrads Milko Bjelica erfolgreichster Mann auf dem Parkett.

Stenogramm:

Brose Bamberg - Roter Stern Belgrad 78:79 (29:38)
Beste Werfer: Melli (16), Miller (14), Strelnieks (12), Zisis (11) für Bamberg - Bjelica (18), Simonovic (17), Jovic (12), Guduric (11) für Belgrad
Zuschauer: 6249

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